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Olympiasieger Zverev verliert gegen Angstgegner Medwedew

Von dpa
Aktualisiert am 16.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev: Der Olympiasieger bangt um das Halbfinale bei den ATP Finals.
Alexander Zverev: Der Olympiasieger bangt um das Halbfinale bei den ATP Finals. (Quelle: Shutterstock/imago-images-bilder)
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Einmal mehr kann sich Alexander Zverev nicht gegen Daniil Medwedew durchsetzen. Durch die Niederlage gegen den Russen kommt es für Deutschlands Tennisass zu einem vorzeitigen Endspiel bei den ATP Finals.

Von einem drohenden Vorrunden-Aus beim Saisonfinale der acht besten Tennisspieler wollte Alexander Zverev nach dem verlorenen Nervenkrimi nichts wissen. Doch Deutschlands bester Tennisspieler muss nun gegen den polnischen Turnier-Debütanten Hubert Hurkacz gewinnen, damit er das Halbfinale der ATP Finals in Turin erreicht. "Ich bin bereit, am Donnerstag zu spielen. Das wird das entscheidende Match für mich. Ich bin gespannt, und ich freue mich darauf", sagte der 24-Jährige am Dienstag, als er nach dem knappen 3:6, 7:6 (7:3), 6:7 (6:8) gegen Daniil Medwedew geduscht zur Pressekonferenz erschien: "Es liegt alles in meinen Händen."

In einem spannenden Vorrundenduell mit dem Titelverteidiger und US-Open-Champion Medwedew hatten ihm zuvor nur zwei Punkte gefehlt – und ihm wäre der Platz in der Vorschlussrunde so gut wie sicher gewesen. Ohne seine neue Freundin Sophia Thomalla in der Box kämpfte sich der Hamburger nach dem verlorenen ersten Satz zurück und lieferte Medwedew ein bis zum letzten Ballwechsel ausgeglichenes Duell. Am Ende aber kassierte er gegen Medwedew seine fünfte Niederlage in Serie. Der russische Vorjahressieger steht als einer von zwei Halbfinalisten der roten Gruppe nun bereits fest.

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Zverev mit Trotzreaktion nach Niederlage gegen Medwedew

"Meiner Meinung nach haben wir beide eine sehr gute Chance, die Gruppe zu überstehen", sagte Zverev selbstbewusst und trotzig: "Natürlich wollte ich gewinnen, aber das Turnier ist noch nicht beendet." Für ihn kommt es bei dem Millionen-Event zum interessanten Gruppen-Showdown. Den bisher einzigen Vergleich mit dem polnischen Weltranglisten-Neunten Hurkacz entschied Zverev vor mehr als zwei Jahren für sich. Sein Auftaktmatch der diesjährigen ATP-Finals-Auflage hatte Zverev gegen den Wimbledonfinalisten Matteo Berrettini am Sonntag früher als gedacht gewonnen, weil der Italiener verletzt aufgeben musste.

Es werde insbesondere auf die mentale Stärke ankommen, hatte Bruder und Manager Mischa Zverev vor dem Aufeinandertreffen mit Medwedew gesagt. Zu Beginn des zweiten Satzes zeigte sein jüngerer Bruder erstmals Emotionen. Der fünffache Turniersieger von 2021 schlug nun in einer Partie auf Augenhöhe deutlich mehr Asse. Die Entscheidung fiel im Tiebreak. Kurios: Ein Fußfehler des Russen brachte den Deutschen darin in Führung. Medwedew verlangte den Videobeweis, die Entscheidung blieb aber bestehen. Zverev gelang der Satzausgleich.

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Der ATP-Finals-Sieger von 2018 wirkte zunehmend entschlossener und mutiger. Im Auf und Ab des entscheidenden Tiebreaks im dritten Durchgang wehrte Zverev zwei Matchbälle noch ab. Dann landete die entscheidende Rückhand im Netz. "Wir haben beide ziemlich gut gespielt, wir haben beide ziemlich gut aufgeschlagen", analysierte Zverev: "Ich habe das Gefühl gehabt, im dritten Satz war ich der bessere Spieler." Warum er am Ende nicht gewonnen habe? "Ich habe den letzten Punkt nicht gewonnen. Daran hat es gelegen."

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