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Arnd Peiffer holt Podestplatz – Norweger Bö gewinnt

  • Saskia Leidinger
Von Saskia Leidinger

Aktualisiert am 13.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Arnd Peiffer: Der deutsche Biathlet und seine Kollegen haben im Sprint erneut die Möglichkeit eine gute Platzierung im Heimweltcup zu erreichen.
Arnd Peiffer: Der deutsche Biathlet und seine Kollegen haben im Sprint erneut die Möglichkeit eine gute Platzierung im Heimweltcup zu erreichen. (Quelle: Christian Heilwagen/imago-images-bilder)
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Die Weltcup-Saison verlief für die DSV-Biathleten bisher dürftig. Auch in den ersten Wettbewerben in Thüringen haben die Herren um Arnd Peiffer enttäuscht. Im zweiten Versuch wollten die Deutschen wieder angreifen – mit Erfolg.

Der Norweger Johannes Thingnes Bö setzte sich im 10 Kilometer Sprint der Männer durch. Auf Platz zwei lief sein Landsmann Stura Holm Laegreid ein, vor dem deutschen Arnd Peiffer. Erik Lesser komplettierte auf Rang vier das gute deutsche Ergebnis. "Das Ergebnis ist ein wenig Genugtuung", sagte Erik Lesser der ARD.


Die peinlichsten Biathlon-Pannen

Die Pech-WM von Pyeongchang 2009: Elf Grad plus, Dauerregen und Sturm: die Biathlon-WM drohte wegzuschwimmen. Am Freitag, den 13., fielen in der südkoreanischen Provinz zuerst die TV-Kameras und Werbebanden um, dann verwandelte sich die Laufstrecke in einen See. Das Training und die Eröffnungsfeier mussten abgesagt werden.
Auch das kann Vollblut-Profis schon mal passieren: Frank Luck ist seinerzeit in seinem "Wohnzimmer" in Oberhof verkehrt in die Strafrunde gelaufen. "Das hing damit zusammen, dass wir im täglichen Training die Strafrunde entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen sind. Das hat sich über Jahre hinweg automatisiert. Ich dachte damals: 'Da kommen dir aber viele entgegen!'", sagte Luck.
+15

Als erster Deutscher ging Roman Rees in die Loipe. Der 27-Jährige zeigte einen guten Auftritt, blieb beim ersten Schießen fehlerfrei, konnte das Lauftempo der Topstars aber nicht mitgehen und setzte im zweiten Anschlag den letzten Schuss daneben und musste in die Strafrunde. "Der letzte Schuss wurmt mich sehr", sagte Rees, der sich damit auch nicht für den Massenstart am Wochenende qualifizierte.

Doch die deutschen Hoffnungen auf den ersten Podestplatz in Oberhof ruhten auf dem erfahreneren Biathleten Arnd Peiffer, Benedikt Doll und Erik Lesser und Peiffer wurde dieser Rolle gerecht.

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Deutsche liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Mit zehn Treffer blieb der 29-Jährige in seiner selbst ernannten Lieblingsdisziplin tadellos und sicherste sich im Ziel zunächst Rang zwei und wurde später noch von dem Norweger Bö verdrängt. Vergangene Woche endete das Sprintrennen für Peiffer nach drei Strafrunden noch auf Rang 47.

  • Sprint in Oberhof: Die Ergebnisse im Überblick


Auch Erik Lesser lieferte ein fehlerfreies Rennen ab und kämpfte im Fernduell gegen seinen deutschen Teamkollegen. In den Zwischenzeiten gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Ziel trennte den 32-Jährigen nur drei Sekunden von Peiffer. "Ich hoffe, da kommt von hinten noch einer und verdrängt mich. Dann ist der Schmerz nicht allzu groß", scherzte Lesser nach dem knapp verpassten Podest.

Hoffnung auf Staffel-Erfolg

Benedikt Doll dagegen verfehlte im zweiten Schießen eine Scheibe und hatte damit keine Chancen aufs Podest. Auch Philipp Horn und Johannes Kühn hatten nach drei Schießfehlern keine Gelegenheit die Top-Athleten anzugreifen.

Am Donnerstag (14.30/Liveticker t-online) geht es mit dem Sprint der Frauen über 7,5 km weiter. Für Freitag und Samstag sind die Staffeln geplant. Die Massenstart-Rennen am Sonntag schließen den Weltcup in Oberhof ab.

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