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Wintersport und Klimakrise: Zeit für extremes Umdenken


Der Wintersport muss sich neu erfinden

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong

Aktualisiert am 17.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Halvor Egner Granerud: Der Norweger beim Weltcup-Auftakt in Wisla im vergangenen Jahr auf Matten.
Halvor Egner Granerud: Der Norweger beim Weltcup-Auftakt in Wisla im vergangenen Jahr auf Matten. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Wrofoto/ Piotr Ha)
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Die Ausmaße des Klimawandels werden im Wintersport deutlich. Anstelle weiß von Schnee sind die Pisten grün. Weltcups fallen wetterbedingt aus. Zeit für ein extremes Umdenken.

Was Hobbyskifahrer schon länger spüren, zeigt sich auch im professionellen Wintersport: Die Landschaft ist längst nicht mehr schneebedeckt und weiß, die Temperaturen sind nicht mehr eisig – und damit eben auch nicht mehr überall für den Sport geeignet. Skirennen, wie die in Garmisch-Partenkirchen Ende Januar, müssen wetterbedingt abgesagt werden. Die Chefin des Organisationsteams spricht von einem "sportlichen und wirtschaftlichen Desaster". Der Klimawandel macht vor der Branche keinen Halt: höchste Zeit also für ein extremes Umdenken.

Der Mensch verändert das Klima und damit die Natur. Wo kein Schnee liegt, kann und sollte auch kein Wintersport mehr stattfinden – zumindest nicht so, wie wir ihn bislang kannten. Statt Pisten mit Schneekanonen zu präparieren und so das Umweltdesaster weiter zu verschlimmern, muss der Sport endlich neu erfunden werden – und zwar umwelt- und klimafreundlich.

Die einzige Möglichkeit, den Wintersport zu retten

Ein Umdenken hat vereinzelt bereits begonnen, wie die Aussagen des norwegischen Skisprung-Trainers Alexander Stöckl zeigen. Er sprach davon, den "Wintersport" künftig "Extremsport" zu nennen, also unabhängig von der Saison als Ganzjahressport zu denken. Das heißt, neue Orte zu suchen, an denen er unabhängig von Schnee ausgeübt werden kann.

So wie etwa im Skispringen, wo es bereits den Sommer-Grand-Prix auf Matten gibt. Die Anlaufspuren sind aus Keramik. Auch den ersten Weltcup der Saison in Wisla haben die Athleten erstmals so absolviert. Was im November des vergangenen Jahres noch als historisches Ereignis galt, wird bald zum Alltag der Branche gehören.

Ein solches Umdenken brauchen wir auch in der Kombination und im Ski Alpin ebenso wie im Biathlon. Gesucht werden müssen nun innovative Ideen, wie ohne Schnee der Hochleistungssport ganzjährig ausgeübt werden kann. Das würde auch für die Vermarktung neue Chancen bieten.

Was für viele Wintersportler noch absurd klingen mag, ist eine Notwendigkeit. Eine Entwicklung, die nicht mehr abzuwenden ist. Es ist die einzige Möglichkeit, den Wintersport zu retten.

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