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Tödliches Bob-Unglück in Oberhof: Neue Details – rote Ampel ignoriert?


Tödliches Bob-Unglück in Oberhof
Schlauchring-Insasse soll rote Ampel ignoriert haben

Von t-online, flv

Aktualisiert am 25.02.2023Lesedauer: 2 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:230223-911-020021Vergrößern des BildesOberhof: Die zwei Schlauchringe und der Bob, der in sie hineinkrachte, liegen am Ausgang der Rodelbahn. (Quelle: Steffen Ittig/News5/dpa)
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Noch ist nicht abschließend geklärt, wer Schuld am Unglück auf der Bobbahn in Oberhof trägt. Ein Bericht bringt nun neue Details zum Unfallhergang ans Licht.

Das Bob-Unglück von Oberhof beschäftigt die Ermittler in Thüringen. Am Donnerstagabend war ein Gästebob im Zielbereich in zwei Schlauchringe, sogenannte Ice-Tubes, gekracht. Ein Mann, der in einem der Schlauchringe saß, kam ums Leben. Eine weitere Person wurde schwer, zwei weitere leicht verletzt.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen, ob es sich um menschliches oder technisches Versagen gehandelt hat. Inzwischen soll es erste Erkenntnisse geben, wie "Bild" berichtet. Demnach soll der Mann im Ice-Tube in den Eiskanal gestartet sein, obwohl die Ampel noch Rot anzeigte.

Der Bob, der von einem erfahrenen Piloten gesteuert worden und mit rund 90 km/h in den Schlauchring gerast sein soll, fuhr dem Bericht nach vorschriftsmäßig bei Grün los. Das beweise ein Video eines Augenzeugen, das die Polizei samt weiteren Beweismitteln derzeit auswerte. Auch ein Gutachter sei vor Ort.

"Da ist etwas grundlegend schiefgelaufen"

Gästefahrten mit dem Bob werden in Oberhof schon seit Mitte der Neunziger Jahre angeboten, hieß es. Oberhofs Bürgermeister Thomas Schulz zeigte sich tief betroffen: "Ich kann das nicht fassen und habe tiefes Mitleid." Und weiter: "Eigentlich ist es ausgeschlossen, dass zwei Gefährte in der Bahn sind, da ist grundlegend etwas schiefgelaufen". Schulz selbst hat in der Vergangenheit schon mehrfach an solchen Fahrten mit dem Gästebob teilgenommen.

Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow drückte auf Twitter sein Mitgefühl aus: "Mit den Angehörigen trauere ich um den Verstorbenen, hoffe auf schnelle Genesung für die Verunfallten und danke den Helfern, die gestern Nacht unermüdlich im Einsatz waren."

Verwendete Quellen
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