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Skispringen: 150,5 Meter! Karl Geiger macht Willingen zum Tollhaus


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150,5 Meter! Überragender Geiger macht Willingen zum Tollhaus

Von sid
Aktualisiert am 16.02.2019Lesedauer: 3 Min.
Jubel auf der Mühlenkopfschanze: Karl Geiger kam in Willingen in zweiten Sprung auf über 150 Meter.
Jubel auf der Mühlenkopfschanze: Karl Geiger kam in Willingen in zweiten Sprung auf über 150 Meter. (Quelle: Arne Dedert/dpa-bilder)
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Nach dem ersten Durchgang liegt Karl Geiger beim Heim-Weltcup in Willingen noch auf Platz drei. Dann zeigt er einen Sprung, der das Publikum zum Kochen bringt.

Das Willinger Publikum tobte vor Freude, Karl Geiger dagegen reagierte ganz cool und nahm die Glückwünsche der Teamkollegen mit breitem Grinsen entgegen. Als der Ergebnis-Balken für Kamil Stoch die Punktzahl von Geiger nicht erreichte, stand es fest: Der Oberstdorfer ist der Skisprung-Held der großen Weltcup-Party im Upland.

Geigers beeindruckender zweiter Sprung

"Es war auf jeden Fall einer der besten Sprünge, die ich je gemacht habe", sagte Geiger im ZDF nach seinem Husarenstück bei der WM-Generalprobe. Bundestrainer Werner Schuster lobte seinen Athleten: "Super, Karl war heute absolut klar im Kopf." Für Geiger war es ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Am Montag hatte er seinen 26. Geburtstag gefeiert.

Vor 23.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena sprang Geiger als Drittletzter im zweiten Durchgang auf die überragende Tagesbestweite von 150,5 m, überflügelte die nach dem ersten Sprung vor ihm liegenden Stoch und Ryoyu Kobayashi und sendete vor der anstehenden WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) ein Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Mit 311,1 Punkten lag er am Ende vier Zähler vor Stoch, Kobayashi wurde Dritter (304,7).

Freitag landet auf Platz sechs

Für Geiger war es der zweite Weltcupsieg seiner Karriere, im Dezember hatte er in Engelberg seine Siegerpremiere gefeiert. Durch den Sieg übernahm er auch die Führung in der Wertung des "Willingen Five" und darf sich berechtigte Hoffnungen auf das Preisgeld von 25.000 Euro machen.

"Mein Ziel für Sonntag ist es natürlich, nochmal zwei solche Sprünge zu zeigen. Und dann nehme ich das Ergebnis auch an. Es kann nicht jeder Tag so gehen, man muss sich alles hart erarbeiten", sagte Geiger. Neben Geiger gab es im deutschen Lager noch weiteren Grund zur Freude. Der in den letzten Wochen arg gebeutelte Richard Freitag zeigte ebenfalls eine starke Vorstellung und sprang nach Flügen auf 144,0 m und 140,0 m auf den sechsten Platz. Für den Sachsen war es das bislang beste Saisonergebnis.

Eisenbichler und Leyhe enttäuschen

Trotz der Magie von Geiger und der Rückkehr von Freitag in die erweiterte Weltspitze gab es im deutschen Lager aber auch dunkle Wolken. Ausgerechnet die beiden nominell stärksten deutschen Springer enttäuschten komplett. Markus Eisenbichler, der am Freitag noch die Qualifikation für das Einzelspringen für sich entschieden hatte, schied nach einem schweren technischen Fehler und einem Sprung auf gerade einmal 125,5 Metern bereits im ersten Durchgang aus. Ähnlich erging es Lokalmatador Stephan Leyhe, der noch einen halben Meter kürzer sprang.

"Der Durchgang ist nicht so das Problem. Es war der Sprung, der mich geärgert hat", sagte Leyhe. "Ich war gestern und heute im Probedurchgang zu scharf überm Eck, jetzt wollte ich geduldiger sein. Ich war zu geduldig, verliere zu viel Geschwindigkeit und falle runter. Es war ärgerlich, aber morgen geht es weiter", erklärte er.

Am Freitag hatten die DSV-Adler bereits einen starken Auftakt in das Wochenende erwischt und mit Platz zwei im Teamspringen hinter den überragenden Polen überzeugt. Besonders Geiger und Freitag wussten dort zu überzeugen. Am Samstag knüpften sie im Tollhaus Mühlenkopf an diese Leistung an.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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