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Die Modewoche und die Frage nach der Kleiderflut

Von dpa
Aktualisiert am 30.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Designerin Lena Hoschek neben ihren Kleidern auf der Fashion Week 2018.
Designerin Lena Hoschek neben ihren Kleidern auf der Fashion Week 2018. (Quelle: Jörg Carstensen./dpa)
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Berlin (dpa) - An einer Entscheidung kommt man morgens nicht vorbei. Zumindest, wenn man nicht nackt vor die TĂŒr gehen will. Was um Himmels Willen ziehe ich heute an? Und wo ist nochmal das Lieblings-T-Shirt in dem ganzen Wust? Denn die KleiderschrĂ€nke sind hierzulande oft voll - und werden manchmal noch voller.

Am Montag (1. Juli) beginnt in Berlin die Modewoche. Designer wie Guido Maria Kretschmer ("Shopping Queen") und Michael Michalsky zeigen ihre Ideen fĂŒr den nĂ€chsten Sommer. Es gibt einen Laufsteg in einem frĂŒheren IndustriegebĂ€ude, dem E-Werk. Erwartet werden zum Beispiel SĂ€ngerin Rita Ora, Influencerin Cathy Hummels oder Schauspielerin Jella Haase ("Fack ju Göhte").

Konfrontiert wird die Modebranche zuletzt öfter mit dem Schlagwort "Fast Fashion": Konzerne bringen schneller als frĂŒher neue Kollektionen in die LĂ€den der FußgĂ€ngerzonen, ein Oberteil kostet bei manchen Ketten nur wenige Euro und landet daheim bald wieder auf dem "Aussortiert"-Stapel.

"Ich glaube, wir werfen zu schnell weg", findet die österreichische Designerin Lena Hoschek. Mittlerweile gebe es immense TextilabfĂ€lle. FrĂŒher sei Kleidung teurer, aber langlebiger gewesen. "Damals wurde auch viel mehr repariert und geflickt als heute. Das ist etwas, zu dem wir unbedingt zurĂŒckkehren mĂŒssen, um unsere TextilmĂŒllberge in den Griff zu bekommen."

Auch sie freue sich natĂŒrlich, wenn die Wirtschaft boome und die Leute einkaufen gingen. Hoschek rĂ€t aber, nicht jeden Trend mitzumachen. Man solle vielmehr darauf achten, Kleidung zu kaufen, die zu einem selbst passe. "Solche StĂŒcke bleiben einem lĂ€nger erhalten und landen nicht gleich auf dem MĂŒll."

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace veröffentlichte 2017 ein Papier, wonach die Deutschen etwa 60 neue KleidungsstĂŒcke pro Jahr kauften. Die StĂŒcke wĂŒrden aber nur halb so lange getragen wie 15 Jahre vorher, schrieb Greenpeace. Was kann man dagegen tun? Und wie kann Kleidung weniger umweltschĂ€dlich produziert werden?

Darum geht es in Berlin auf der Messe Neonyt und einer dazugehörigen Konferenz. Daneben gibt es viele andere Messen und Veranstaltungen, die Trends fĂŒr 2020 und andere Schwerpunkte zeigen. Die Berliner Senatswirtschaftsverwaltung rechnet mit rund 70 000 Besuchern wĂ€hrend der Modewoche, dazu gehören dann auch viele EinkĂ€ufer.

Hoschek zeigt ihre neuen EntwĂŒrfe am Mittwoch (3.7.). Geplant sind auch Schauen von Marc Cain, Riani, Wolfgang Joop oder etwa Marina Hoermanseder. Eines ihrer Kleider sorgte zuletzt fĂŒr GesprĂ€chsstoff - als Digitalstaatsministerin Dorothee BĂ€r (CSU) damit bei der Verleihung des deutschen Computerspielpreises auftauchte.

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