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4,8 Millionen Euro: Gentileschis "Lucretia" bricht Auktionsrekord

4,8 Millionen Euro  

Gentileschis "Lucretia" bricht Auktionsrekord

15.11.2019, 14:58 Uhr | dpa

4,8 Millionen Euro: Gentileschis "Lucretia" bricht Auktionsrekord. Das Gemälde "Lucretia" (ca.

Das Gemälde "Lucretia" (ca. 1630) von Artemisia Gentileschi erzielte in Paris einen Rekord. Foto: Maximilien Photography/Artcurial/dpa. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Es ist nicht das erste Mal, dass die Barockmalerin Artemisia Gentileschi (1593-1653) auf dem Kunstmarkt für Überraschungen sorgt. Mit rund 4,8 Millionen Euro (inklusive Aufpreis) für das Ölgemälde "Lucretia" erzielte die Künstlerin nun in Paris einen Rekord. Der ursprüngliche Schätzwert des Bildes lag zwischen 600 000 und 800 000 Euro. 

Wie das Pariser Auktionshaus Artcurial am Freitag bestätigte, gab es am Mittwochabend eine lange "Versteigerungsschlacht". Das Gemälde sei an einen europäischen Sammler gegangen. Das Werk zeigt eine junge Frau mit nacktem Oberkörper, die sich ein Messer an die Brust hält. 

Artemisia Gentileschi, heute die bekannteste Malerin des 17. Jahrhunderts, wurde als Tochter des Malers Orazio Gentileschi in Rom geboren. Sie sorgte damals nicht nur als Malerin für Aufsehen. So stand sie stand im Mittelpunkt eines Vergewaltigungsprozesses gegen den Kollegen ihres Vaters, Agostino Tassi, bei dem sie in die Lehre ging. 

Im Dezember 2017 waren bei einer Versteigerung in Paris rund 2,3 Millionen Euro für Gentileschis Werk "Die heilige Katharina von Alexandria" erlöst worden. Einer der Gründe für den Auktionsrekord dürfte die geringe Anzahl vorhandener Werke sein. Rund 60 Bilder werden der Malerin heute zugewiesen. Die Darstellungen von Artemisia Gentileschi sind oft mit Gewalt verbunden, wie auch das Bild "Judith und Holofernes" zeigt. Darauf schneidet Judith mit Wucht dem schlafenden Holofernes das Haupt ab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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