Sie sind hier: Home > Unterhaltung >

Markgräfliches Opernhaus: Neues Opernfestival "Bayreuth Baroque"

Markgräfliches Opernhaus  

Neues Opernfestival "Bayreuth Baroque"

30.08.2020, 13:35 Uhr | dpa

Markgräfliches Opernhaus: Neues Opernfestival "Bayreuth Baroque". Blick in den Saal des renovierten Markgräflichen Opernhauses.

Blick in den Saal des renovierten Markgräflichen Opernhauses. Foto: Nicolas Armer/dpa. (Quelle: dpa)

Bayreuth (dpa) - Premiere für das Opernfestival "Bayreuth Baroque": Unter der Leitung von Countertenor Max Emanuel Cencic werden ab dem 3. September zwei Opern und mehrere Konzerte im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth aufgeführt.

"Bayreuth hat eine sehr lange Operngeschichte", sagte Cencic. Ein Barockfestival im Markgräflichen Opernhaus "war eigentlich längst überfällig."

Die Werke stammen alle aus der Entstehungszeit des Markgräflichen Opernhauses, das Wilhelmine von Bayreuth zur Hochzeit ihrer Tochter 1748 errichten ließ. Das Unesco-Weltkulturerbe gehört zu den wenigen noch erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts in Europa. "In diesem geschichtsträchtigen Haus Opern zu präsentieren, die seit 300 Jahren nie oder kaum gespielt wurden, ist für mich ein Traum, der wahr wurde", erklärte der Opernsänger und Regisseur schon bei der Bekanntgabe des neuen Festivals.

Nach langem Bangen wegen der Corona-Krise soll "Bayreuth Baroque" am Donnerstag mit einer Neuinszenierung der Oper "Carlo il Calvo" von Nicola Antonio Porpora beginnen. Das Stück wurde 1738 in Rom uraufgeführt, die Handlung spielt aber schon im frühmittelalterliches Europa. Die Starbesetzung um Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli und Julia Lezhneva ringt als zerstrittene Erben Karls des Großen um die Macht. Das Opernfestival endet am 13. September mit einer zweiten konzertanten Aufführung von Leonardo Vincis 1727 uraufgeführter Oper "Gismondo, Re di Polonia".

Die unbekannten, musealen Werke sollen das Markgräfliche Opernhaus wieder zum Leben erwecken, erzählte der künstlerische Leiter. Barockoper an einem einzigartigen Originalschauplatz - das gebe es sonst nicht. Die Karten seien innerhalb kürzester Zeit ausverkauft gewesen. "Wir haben eher das Problem, dass wir die Karten zurückgeben müssen, weil (...) wir nicht mehr als 200 Besucher reinlassen dürfen", bedauerte Cencic. Mit Maske, Abstand und choreografiertem Ein- und Auslass soll der Opernbesuch auch in der Corona-Krise möglich sein. "Und wir werden "Carlo il Calvo" nächstes Jahr noch einmal wiederholen. Das ist für all diejenigen, die es dieses Jahr nicht gesehen haben."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal