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Rob Hart erfindet den Superstore der Zukunft

Von t-online, joh

Aktualisiert am 23.02.2020Lesedauer: 2 Min.
"Der Store": Rob Harts Roman entführt in eine Zukunft, in der ein riesiger Superstore die Lebenswelt bestimmt.
"Der Store": Rob Harts Roman entführt in eine Zukunft, in der ein riesiger Superstore die Lebenswelt bestimmt. (Quelle: Heyne Verlag)
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Die Buchmesse in Leipzig naht – Grund genug, die besten Neuerscheinungen der Saison vorzustellen. Rob Harts "Der Store" entführt in eine Zukunft, in der ein riesiger Onlinehandel die Lebenswelt bestimmt.

Das Wichtigste im Überblick


  • Worum geht’s?
  • Was ist eine Besonderheit der Geschichte?
  • Für Fans welcher Bücher geeignet?
  • Warum lesbar?
  • Lieblingszitat

Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitgeber überwacht Sie – Tag und Nacht, jeder Schritt wird registriert. Gruselig, oder? Rob Harts Roman "Der Store" behandelt genau dieses Thema: ständige Überwachung, eine Welt, die zerstört wurde, und eine übermächtige Regierung, die den Menschen sämtliche Selbstkontrolle nimmt. Erschreckend – und doch gar nicht so undenkbar.

Worum geht’s?

Rob Hart zeichnet in "Der Store" eine Dystopie, die gar nicht so abwegig ist. In dem Onlinehandel Cloud kann man alles, wirklich alles kaufen. Das hat seinen Preis – und zwar nicht nur einen materiellen. Einzelhändler gibt es nicht mehr, wer sein Geschäft an den Store verloren hat, arbeitet inzwischen für ihn. Die Geschichte spielt in dem Superstore in einer nicht näher benannten, aber doch nicht allzu fernen Zukunft. Mit einem Armband werden die Angestellten dauerhaft überwacht, sie leben, essen, wohnen auf dem Gelände des Stores.

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Das Zukunftsszenario, in dem Geld und Konsum mehr wert sind als der Mensch, erscheint bei der Lektüre des Buches nicht weit entfernt. Erschreckend realistisch schreibt Rob Hart, wie der Klimawandel das normale Leben, wie wir es kennen, zerstört hat. Es gibt keine Alternative mehr zu einem Leben in dem Store. "Ich wollte ein Buch schreiben, das das Thema 'übermächtige Regierungen' aufgreift. Jeder fürchtet sich vor einem Kontrollstaat wie in George Orwells '1984'. Aber ich denke, dass die Übermacht der Wirtschaft in Wirklichkeit immer mehr zum Problem wird", erzählte Autor Rob Hart in einem NDR-Interview.

"Star Wars"-Regisseur Ron Howard hat sich bereits die Filmrechte gesichert.

Was ist eine Besonderheit der Geschichte?

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Store-Gründer Gibson sinniert auf seinem Sterbebett über die Anfänge seines Lebenswerks, Paxton und Zinnia arbeiten für die Firma und lernen sich bei ihrem Einstellungstest kennen. Nur Gibson erzählt aus der Ich-Perspektive, die Geschichte von Zinnia und Paxton wird aus einer objektiven Sicht erzählt. Auch dadurch unterstreicht der Autor die Ebenen, auf denen sich die Menschen im Store befinden. Der Mensch, der Angestellte verblasst hinter dem Monstrum der Konsumwelt. Zinnia und Paxton kommen sich langsam näher. Ein besonderer Kniff: Zinnia ist nicht die, für die sie sich ausgibt.

Die Geschichte beginnt als Zukunftsroman, wird dann aber immer mehr zu einem Thriller, einer Katz-und-Maus-Jagd und nimmt den Leser mit auf die Achterbahnfahrt der Wahrheitssuche.

Für Fans welcher Bücher geeignet?

"1984" von George Orwell
"Schöne neue Welt" von Aldous Huxley

Warum lesbar?

Weil die Spannung durch eine Entdeckung der beiden Mitarbeiter gut Fahrt aufnimmt und man sich durch die ansprechende Erzählweise sehr gut in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Zinnia und Paxton bleiben in der Wahrnehmung unnahbar, bei dem Gründer des Stores schwankt man als Leser zwischen Abscheu und Faszination.

Lieblingszitat

Store-Gründer Gibson: "Die Welt ist in einem traurigen Zustand und ich versuche zu helfen. Ist alles, was ich getan habe, perfekt gewesen? Nein, verdammt noch mal. Das ist der Preis des Fortschritts."

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