• Home
  • Unterhaltung
  • Literatur
  • Rob Harts "Der Store": Die Erfindung der Zukunft


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextCorona-Herbst: Erste MaßnahmenSymbolbild für einen TextTalk von Maischberger fällt ausSymbolbild für einen TextNawalny muss unter Putin-Porträt sitzenSymbolbild für einen TextFußball-Traditionsklub verkauftSymbolbild für einen TextRekordpreise für Lufthansa-TicketsSymbolbild für ein VideoKreuzfahrtschiff kollidiert mit EisbergSymbolbild für einen TextNächste deutsche Wimbledon-SensationSymbolbild für einen TextE-Mail bringt Innenminister unter DruckSymbolbild für einen TextPrinzessin Victoria begeistert mit LookSymbolbild für ein VideoAsteroiden-Einschlag? ESA äußert sichSymbolbild für einen TextTeenager in Bayern vermisstSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star wütet gegen Boris BeckerSymbolbild für einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Rob Hart erfindet den Superstore der Zukunft

Von t-online, joh

Aktualisiert am 23.02.2020Lesedauer: 2 Min.
"Der Store": Rob Harts Roman entfĂĽhrt in eine Zukunft, in der ein riesiger Superstore die Lebenswelt bestimmt.
"Der Store": Rob Harts Roman entfĂĽhrt in eine Zukunft, in der ein riesiger Superstore die Lebenswelt bestimmt. (Quelle: Heyne Verlag)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Buchmesse in Leipzig naht – Grund genug, die besten Neuerscheinungen der Saison vorzustellen. Rob Harts "Der Store" entführt in eine Zukunft, in der ein riesiger Onlinehandel die Lebenswelt bestimmt.

Das Wichtigste im Ăśberblick


  • Worum geht’s?
  • Was ist eine Besonderheit der Geschichte?
  • FĂĽr Fans welcher BĂĽcher geeignet?
  • Warum lesbar?
  • Lieblingszitat

Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitgeber überwacht Sie – Tag und Nacht, jeder Schritt wird registriert. Gruselig, oder? Rob Harts Roman "Der Store" behandelt genau dieses Thema: ständige Überwachung, eine Welt, die zerstört wurde, und eine übermächtige Regierung, die den Menschen sämtliche Selbstkontrolle nimmt. Erschreckend – und doch gar nicht so undenkbar.

Worum geht’s?

Rob Hart zeichnet in "Der Store" eine Dystopie, die gar nicht so abwegig ist. In dem Onlinehandel Cloud kann man alles, wirklich alles kaufen. Das hat seinen Preis – und zwar nicht nur einen materiellen. Einzelhändler gibt es nicht mehr, wer sein Geschäft an den Store verloren hat, arbeitet inzwischen für ihn. Die Geschichte spielt in dem Superstore in einer nicht näher benannten, aber doch nicht allzu fernen Zukunft. Mit einem Armband werden die Angestellten dauerhaft überwacht, sie leben, essen, wohnen auf dem Gelände des Stores.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Böses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Das Zukunftsszenario, in dem Geld und Konsum mehr wert sind als der Mensch, erscheint bei der Lektüre des Buches nicht weit entfernt. Erschreckend realistisch schreibt Rob Hart, wie der Klimawandel das normale Leben, wie wir es kennen, zerstört hat. Es gibt keine Alternative mehr zu einem Leben in dem Store. "Ich wollte ein Buch schreiben, das das Thema 'übermächtige Regierungen' aufgreift. Jeder fürchtet sich vor einem Kontrollstaat wie in George Orwells '1984'. Aber ich denke, dass die Übermacht der Wirtschaft in Wirklichkeit immer mehr zum Problem wird", erzählte Autor Rob Hart in einem NDR-Interview.

"Star Wars"-Regisseur Ron Howard hat sich bereits die Filmrechte gesichert.

Was ist eine Besonderheit der Geschichte?

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Store-Gründer Gibson sinniert auf seinem Sterbebett über die Anfänge seines Lebenswerks, Paxton und Zinnia arbeiten für die Firma und lernen sich bei ihrem Einstellungstest kennen. Nur Gibson erzählt aus der Ich-Perspektive, die Geschichte von Zinnia und Paxton wird aus einer objektiven Sicht erzählt. Auch dadurch unterstreicht der Autor die Ebenen, auf denen sich die Menschen im Store befinden. Der Mensch, der Angestellte verblasst hinter dem Monstrum der Konsumwelt. Zinnia und Paxton kommen sich langsam näher. Ein besonderer Kniff: Zinnia ist nicht die, für die sie sich ausgibt.

Die Geschichte beginnt als Zukunftsroman, wird dann aber immer mehr zu einem Thriller, einer Katz-und-Maus-Jagd und nimmt den Leser mit auf die Achterbahnfahrt der Wahrheitssuche.

FĂĽr Fans welcher BĂĽcher geeignet?

"1984" von George Orwell
"Schöne neue Welt" von Aldous Huxley

Warum lesbar?

Weil die Spannung durch eine Entdeckung der beiden Mitarbeiter gut Fahrt aufnimmt und man sich durch die ansprechende Erzählweise sehr gut in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Zinnia und Paxton bleiben in der Wahrnehmung unnahbar, bei dem Gründer des Stores schwankt man als Leser zwischen Abscheu und Faszination.

Lieblingszitat

Store-GrĂĽnder Gibson: "Die Welt ist in einem traurigen Zustand und ich versuche zu helfen. Ist alles, was ich getan habe, perfekt gewesen? Nein, verdammt noch mal. Das ist der Preis des Fortschritts."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Musik
Helene FischerVanessa Mai




t-online - Nachrichten fĂĽr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website