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Punk seriös: "London Calling" von The Clash wird 40

Punk seriös  

"London Calling" von The Clash wird 40

23.10.2019, 12:09 Uhr | dpa

Punk seriös: "London Calling" von The Clash wird 40. Ein Punk-Klassiker, der in die Zukunft wies: "London Calling" von The Clash.

Ein Punk-Klassiker, der in die Zukunft wies: "London Calling" von The Clash. Foto: Sony Music/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Da ist zunächst einmal das ikonische Albumcover: The-Clash-Bassist Paul Simonon, heute bei Damon Albarns Allstar-Projekt The Good, The Bad & The Queen aktiv, macht dem Bandnamen (Zusammenprall) alle Ehre und zerdrischt auf der Bühne sein Instrument.

Die Musik auf The Clashs "London Calling" (Sony) hält, was die Optik verspricht. Es ist eine wahrhaft wütend-explosive Mixtur, die die 1976 in London gegründete Punkrock-Band auf ihrem dritten Album präsentierte.

Im Dezember 1979 veröffentlicht, wurde die Platte zehn Jahre später vom US-"Rolling Stone" als bestes Rockalbum der 80er (!) geadelt. Die Wirkung ging also weit über die späten Seventies hinaus.

Der Schmelztiegel-Sound - neben Punk auch Reggae, Folk, Rock 'n' Roll, Ska und Jazz - war tatsächlich für die 80er und auch danach äußerst einflussreich. Diese Band bewies, dass die anfängliche Zeit der musikalischen Stümperei - Hauptsache, man konnte eine Gitarre halten und böse gucken - vorbei war.

Mit The Clash wurde Punk quasi seriös. Das Quartett mit Frontmann Joe Strummer, Paul Simonon, Mick Jones und Topper Headon war zudem eine sehr politische Band mit Songs, die im düsteren England der späten 70er nach sozialer Gerechtigkeit rief.

Bereits zum 20. Jahrestag wurde "London Calling" mit einem Re-Issue gewürdigt. Nun, 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung, kommt das Meisterwerk als Doppel-CD-Edition im transparenten Slipcase (seit 11. Oktober) sowie als Doppel-Vinyl und als CD mit 120-Seiten-Hardcover-Buch (ab 15. November) heraus. Unbekannte Stücke, Live-Tracks oder Demos sind nicht enthalten, es bleibt bei den 19 Songs von "London Calling" bis "Train In Vain".

In welcher Form man diese Platte nun in den Händen hält: Immer wieder freut man sich an der großartigen Musik - und an der unglaublich dynamischen Albumhülle, die von Ray Lowry (Schrift) und Pennie Smith (Foto) designt wurde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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