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Elefantenbeine: Madlen Kaniuth hat erste OP gut überstanden

Elefantenbeine  

Madlen Kaniuth hat erste OP gut überstanden

17.09.2014, 16:35 Uhr | CK/mth, t-online.de

Elefantenbeine: Madlen Kaniuth hat erste OP gut überstanden. "Alles was zählt"-Darstellerin Madlen Kaniuth leidet an einer Krankheit, die dicke Beine verursacht. (Quelle: dpa)

"Alles was zählt"-Darstellerin Madlen Kaniuth leidet an einer Krankheit, die dicke Beine verursacht. (Quelle: dpa)

"Alles was zählt"-Star Madlen Kaniuth hat die erste Operation an ihren sogenannten Elefantenbeinen gut hinter sich gebracht. Zwei weitere sollen in den nächsten beiden Monaten folgen. Das berichtet "Bild.de".

"Ich habe keine Schmerzen", sagte die 40-Jährige. "Es fühlt sich ein bisschen an wie ein starker Muskelkater." Der Schauspielerin wurden vier Liter Flüssigkeit aus den Beinen abgesaugt. Danach habe sie seit Jahrzehnten erstmals wieder ihre Knie sehen können. "Ein totales Glücksgefühl", sagte sie.

Kaniuth leidet unter einem Lipödem. Diese entstehen aufgrund einer Störung der Fettverteilung im Körper, die dafür sorgt, dass die Beine und seltener auch die Arme anschwellen. Nebeneffekte sind Schmerzen und eine erhöhte Anfälligkeit für blaue Flecken. Die Krankheit ist fortschreitend, im schlimmsten Fall kann das Lymphsystem irreparabel geschädigt werden.

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"Mich hat das alles sehr belastet"

Doch all das wusste Kaniuth, die in der RTL-Soap seit 2006 die Rolle der Brigitte Schnell spielt, viele Jahre nicht. Ihren langen Leidensweg schilderte die Schauspielerin im Gespräch mit der "B.Z.": "Ich habe, seit ich 16 bin, immer Diät gemacht, viel Sport. Die Leute haben mir das aber nie geglaubt." Denn ihre Beine wollten einfach nicht dünner werden.

"Mich hat das alles sehr belastet", sagte Kaniuth. Gerade in ihrem Beruf zähle das Aussehen. Vor der Kamera wurden ihre Beine deshalb häufig verdeckt, bei "Alles was zählt" etwa durch den Tresen. Zudem durfte sie bei Sexszenen auch mal die Kleider anlassen. "Ich war irgendwann so weit, dass ich mir wegen meiner Figur psychologische Hilfe holen wollte."

Tränen bei der Diagnose

Ein Arzt diagnostizierte ihr zunächst krankhafte Fettleibigkeit, bis sie zufällig bei einem Foto-Shooting von einer Fotografin, die ebenfalls an der Krankheit leidet, den richtigen Tipp bekam. Ein anschließender Besuch bei einem Facharzt brachte Gewissheit - und Erleichterung. "Als ich die Diagnose hörte, hab ich geweint", so Kaniuth zur "B.Z.". "Endlich eine Erklärung für die Schmerzen."

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