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Daniel Küblböck: Vater Günther will ihn für tot erklären lassen

Seit sechs Monaten verschwunden  

Vater möchte Daniel Küblböck für tot erklären lassen

14.03.2019, 16:37 Uhr | lc, t-online

6 Monate verschwunden: Daniel Küblböck soll für tot erklärt werden (Quelle: SAT.1)
Daniel Küblböck soll für tot erklärt werden

Vor einem halben Jahr verschwand Daniel Küblböck. Er ist offenbar von Bord eines Kreuzfahrtschiffes gesprungen. Seine Familie will jetzt abschließen und ihn für tot erklären lassen. (Quelle: SAT.1)

Daniel Küblböck: Seine Familie will jetzt abschließen und ihn für tot erklären lassen. (Quelle: SAT.1)


Am 9. September 2018 stürzte Daniel Küblböck von Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna. Es gilt als sicher, dass der Ex-DSDS-Star tot ist. Das will sein Vater jetzt auch offiziell feststellen lassen.

Anmerkung der Redaktion: In einem offenen Brief hat sich Vater Günter Küblböck von den Aussagen inzwischen distanziert. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Noch immer ist nicht klar, was an diesem besagten Tag an Bord des Kreuzfahrtschiffes geschah. Fest steht nur: Daniel Küblböck stürzte in die Fluten des Atlantik und wurde seitdem nie mehr gesehen. Der Entertainer beging offenbar Suizid, denn Fremdeinwirkung wurde recht schnell ausgeschlossen. 

"Fazit ist, dass es sich um einen Suizid handelt"

Öffentlich bekannt wurde zudem, dass Daniel Küblböck vor seinem Verschwinden psychisch sehr labil war, dass er Streit mit anderen Passagieren an Bord des Schiffes hatte und an seiner Schauspielschule in Berlin gemobbt wurde. Nun könnte der nächste Schritt im Fall Küblböck folgen, denn ab Samstag kann der Musiker für tot erklärt werden. Dies regelt das Verschollenengesetz. 

Darin heißt es: "Wer bei einer Fahrt auf See, insbesondere infolge Untergangs des Schiffes, verschollen ist, kann für tot erklärt werden, wenn seit dem Untergang des Schiffes oder dem sonstigen die Verschollenheit begründenden Ereignis sechs Monate verstrichen sind."

"Ich werde ihn für tot erklären lassen"

Oberstaatsanwalt Walter Feiler erklärt nun der "Bild": "Die Staatsanwaltschaft Passau hat ein Todesermittlungsverfahren durchgeführt. Aufgabe war, ob es Hinweise auf eine Straftat gibt. Der Bericht wird noch überprüft. Aber das Fazit ist, dass es sich um einen Suizid handelt."


Ein Ende möchte der Ungewissheit nun auch Daniel Küblböcks Vater Günther setzen. Er erklärt der Zeitung weiter: "Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss." Er sei von einem Suizid überzeugt, denn sein Sohn sei nicht mehr er selbst gewesen und habe unter einer Psychose gelitten.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen:

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