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Strikte Abtreibungsgesetz in Alabama: US-Promis schlagen Alarm

Entscheidung in Alabama  

Promis schlagen Alarm gegen US-Abtreibungsgesetze

17.05.2019, 15:57 Uhr | iger, t-online

Strikte Abtreibungsgesetz in Alabama: US-Promis schlagen Alarm. Rihanna, P.Diddy und Lena Headey: Die Stars nutzen ihre Reichweite und protestieren gegen die neuen Abtreibungsgesetze in den USA. (Quelle: imago images/Pacific Press Agency/ZUMA Press/PicturePerfect)

Rihanna, P.Diddy und Lena Headey: Die Stars nutzen ihre Reichweite und protestieren gegen die neuen Abtreibungsgesetze in den USA. (Quelle: Pacific Press Agency/ZUMA Press/PicturePerfect/imago images)

Mit persönlichen Geschichten und Angriffen auf Politiker reagieren immer mehr Prominente auf die geplanten, strikten Abtreibungsgesetze in mehreren US-Bundesstaaten. Das sind die Reaktionen.

Seit der Senat von Alabama ein Gesetz verabschiedet hat, das Abtreibungen in dem US-Bundesstaat in fast allen Fällen verbietet, laufen die Stars Sturm. Zahlreiche Kommentare und Beiträge hagelt es von den Promis zur Gesetzesänderung. Der Grund: Ärzte, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, können nun mit bis zu 99 Jahren Haft bestraft werden. 

Die Reaktionen der Stars

"Seht her. Diese Idioten treffen Entscheidungen für FRAUEN in Amerika", schreibt Sängerin Rihanna auf Instagram. Dazu zeigt sie Bilder der 25 männlichen Politiker, die in Alabama zusammen mit Gouverneurin Kay Ivey für das neue Gesetz stimmten, das Abtreibungen in den meisten Fällen verbietet und unter Strafe stellt. Bis jetzt haben über 2,6 Millionen Menschen den Beitrag geliked.

"Game of Thrones"-Star Lena Headey, Sänger Charlie Puth, die Models Gigi Hadid und Cara Delevingne oder Rapper P. Diddy posten den Spruch "Männer sollten keine Gesetze machen, die den Körper von Frauen betreffen". Der Hauptdarsteller der in Georgia gedrehten Netflix-Serie "Ozark", Jason Bateman (50), kündigt an, nicht mehr in dem US-Bundesstaat arbeiten zu wollen, falls dort ein ähnlich umstrittenes Gesetz von den Gerichten durchgewunken werden sollte.

Einige prominente Frauen berichten in der Debatte über eigene Abtreibungen, wie Hollywood-Star Milla Jovovich, Moderatorin Busy Philipps und Schauspielerin Minka Kelly. "Wer bist du, mir sagen zu wollen, was ich mit meinem Körper machen soll? Das ist eine Entscheidung von mir, meinem Arzt, meiner Familie und meinen Freunden", erklärt Jovovich in einem emotionalen Video.

Das Model Emily Ratajkowski lenkt mit einem Nacktbild die Aufmerksamkeit auf das Thema und schickt ihren Fans dabei eine wichtige Botschaft. Das Bild kommentiert sie mit folgenden Worten: "Diese machtvollen Männer zwingen Frauen ihren Willen auf, damit das Patriarchat aufrechterhalten werden kann. Das erreichen sie dadurch, indem sie Frauen mit geringen wirtschaftlichen Chancen das Recht auf Nicht-Reproduktion verwehren. Unsere Körper, unsere Wahl."

"Victoria's Secret"-Engel Candice Swanepoel richtet sich an die Kritiker, die ihr vorwerfen, als Mutter sich gegen die neuen Gesetze auszusprechen. Die 30-Jährige sagt: "Als Mutter weiß ich, wie viel Arbeit es ist, damit ich für meine Kinder sorgen kann. Das betrifft die emotionale, finanzielle und die körperliche Seite. Ich wollte meine Babys unbedingt."


Swanepoel weiter: "Ich habe aber mehr Glück als viele und möchte ihnen sagen, dass ich den Druck verstehen kann. Sie sollen sich entscheiden können keine Mutter zu werden. Ich unterstütze keine späten Schwangerschaftsabbrüche, aber wenn eine Frau vergewaltigt wurde oder sich in einer schrecklichen Situation befindet, dann soll sie die Wahl haben, ob sie in den frühen Stadien der Schwangerschaft handelt oder nicht." Ihre letzten Worte gehen an die Politiker, die ein Gesetz schaffen sollen, das aus Liebe und nicht aus Angst basiert.

Verwendete Quellen:

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