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Frau von Tom Hanks: Rita Wilson spricht über ihre Coronavirus-Infektion

Ehefrau von Tom Hanks  

Rita Wilson spricht über ihre Corona-Infektion

15.04.2020, 12:49 Uhr | dpa

Frau von Tom Hanks: Rita Wilson spricht über ihre Coronavirus-Infektion. Tom Hanks und Rita Wilson: Die beiden Schauspieler sind bereits seit 1988 verheiratet. (Quelle: imago images / Xinhua)

Tom Hanks und Rita Wilson: Die beiden Schauspieler sind bereits seit 1988 verheiratet. (Quelle: imago images / Xinhua)

Sie gehörten zu den ersten Prominenten, die sich mit dem Coronavirus infizierten. Mittlerweile gelten Tom Hanks und Rita Wilson als geheilt. Jetzt spricht die Schauspielerin über ihre Erfahrung.

Einen guten Monat nach ihrer Covid-19-Erkrankung hat US-Schauspielerin Rita Wilson über ihre Beschwerden und die ihres Mannes, Tom Hanks, gesprochen. Es sei sehr schmerzhaft und unangenehm gewesen, sagte Wilson in der am Dienstag ausgestrahlten US-Sendung "CBS This Morning". Sie habe hohes Fieber und Schüttelfröste "wie nie zuvor" gehabt.

Die Symptome ihres Mannes seien milder gewesen. Sein Fieber sei nicht so hoch gegangen und er habe nicht seinen Geschmacks- und Geruchssinn verloren.

So ging Rita Wilson gegen das Virus vor

Zur Fiebersenkung habe sie den Wirkstoff Chloroquin erhalten. Ihre Temperatur sei danach gesunken, aber sie wisse nicht, ob es tatsächlich an dem Medikament lag, sagte Wilson. Sie klagte über "extreme" Nebenwirkungen der Behandlung, wie Übelkeit, Schwindel und Muskelschwäche. Man müsse sehr vorsichtig mit diesem Mittel umgehen, mahnte die 63-Jährige. Der gegen Malaria eingesetzte Wirkstoff Chloroquin wird derzeit in klinischen Studien auf seine Wirksamkeit gegen die Lungenkrankheit Covid-19 untersucht.

Oscar-Preisträger Hanks hatte sich im März zu Dreharbeiten in Australien aufgehalten, als die Coronavirus-Infektion bei ihm und Wilson festgestellt wurde. Zunächst aus einem Krankenhaus in Australien und später aus der Selbstisolierung in ihrem Haus meldete sich das Paar mehrmals mit Updates über ihren Zustand. Wilson geht davon aus, dass sie nun immun gegen den Erreger Sars-CoV-2 seien. Beide hätten Blut für Forschungszwecke gespendet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Deutsche Presse-Agentur

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