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Cheyenne Ochsenknecht wurde gemobbt: "Ich hatte Selbstmordgedanken"

Mobbing war Auslöser  

Cheyenne Ochsenknecht: "Ich hatte Selbstmordgedanken"

20.11.2020, 12:56 Uhr | sow, t-online

Cheyenne Ochsenknecht wurde gemobbt: "Ich hatte Selbstmordgedanken". Cheyenne Ochsenknecht: Die 20-Jährige berichtet, in der Vergangenheit Selbstmordgedanken gehabt zu haben. (Quelle: imago images / Tinkeres)

Cheyenne Ochsenknecht: Die 20-Jährige berichtet, in der Vergangenheit Selbstmordgedanken gehabt zu haben. (Quelle: imago images / Tinkeres)

Kürzlich machte Cheyenne Ochsenknecht noch mit der frohen Kunde Schlagzeilen, schwanger zu sein. Jetzt spricht die 20-Jährige über ein dunkles Kapitel aus ihrer Vergangenheit – und verurteilt Mobbing scharf.

Sie ist gerade mal 20 Jahre alt und doch hat Cheyenne Ochsenknecht schon einiges durchlebt. Jedenfalls so viel, dass sie mit ihrer Mutter Natascha zusammen ein Buch geschrieben hat: "Wehr dich". Das Buch hält offenbar, was der Titel verspricht. Denn wie die berühmte Ochsenknecht-Tochter nun in einem Interview mit RTL verraten hat, hat sie beim Thema Mobbing eine eindeutige Meinung – und das vor allem wegen ihrer strapaziösen Vergangenheit.

Cheyenne Ochsenknecht erzählt dort, dass sie als Jugendliche keine Freude mehr am Leben hatte und welche Gründe das hatte: "Der erste Moment war in der Schule. Natürlich gab es immer Beleidigungen von Mitschülern, die ich bekommen habe oder blöde Sprüche 'Du hast 'ne gute Note geschrieben und ich nicht, Streber'. Aber das Schlimmste war: Es gab einen in unserer Klasse, der war Heimkind, kam aus nicht so guten familiären Verhältnissen und musste das anscheinend nach außen tragen, seine ganzen Mitschüler mobben und ärgern. Ich war das Mobbing-Opfer Number one."

Cheyenne und Natascha Ochsenknecht: Tochter und Mutter setzen sich gemeinsam gegen Mobbing ein. (Quelle: imago images / Photopress Müller)Cheyenne und Natascha Ochsenknecht: Tochter und Mutter setzen sich gemeinsam gegen Mobbing ein. (Quelle: imago images / Photopress Müller)

Es sei sogar so weit gegangen, dass sie bespuckt und geschlagen wurde. Bei Cheyenne Ochsenknecht endete die Mobbingphase nicht mit dem Schulabschluss, sondern verlagerte sich ihren Aussagen zufolge ins Internet. Denn das jüngste Kind der Ochsenknechts stand schon sehr früh im Rampenlicht und musste sich in den sozialen Netzwerken immer wieder Sprüche inklusive Mord- und Vergewaltigungsandrohungen anhören. Das sei so schlimm geworden, dass Cheyenne Suizidgedanken plagten.

"Ich habe mit drei Psychologen gesprochen"

"Es gab Momente, wo ich Selbstmordgedanken hatte. Das ist auch verständlich. Wenn man sich in dem Buch durchliest, was ich alles durchgemacht habe. Aber ich habe mit drei Psychologen gesprochen. Meine letzte Therapie habe ich dieses Jahr beendet. Das hat mich gestärkt, auch mal mit einer neutralen Person darüber zu reden." Zusätzlich entschied sie sich mit ihrer Familie dazu, Anzeige gegen die Mobber zu erstatten.

Mit Hilfe von ihren Eltern und professionellen Therapeuten sei es Cheyenne Ochsenknecht gelungen, mit dem Thema Mobbing umzugehen. Mit ihrem Buch wollen die beiden Frauen aufklären und anderen Betroffenen helfen. Denn so wie Cheyenne geht es vielen jungen Menschen in Deutschland. Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

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