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The Voice of Germany 2014: Smudo nutzt Juryplatz zu PR-Zwecken


"Riesige Aufmerksamkeitsaktion": Smudo nutzt seinen Juryplatz zu PR-Zwecken

Nibo

Aktualisiert am 07.10.2014Lesedauer: 3 Min.
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Neue "Voice of Germany"-Juroren: Michi Beck (l.) und Smudo von den "Fantastischen Vier".
Neue "Voice of Germany"-Juroren: Michi Beck (l.) und Smudo von den "Fantastischen Vier". (Quelle: dpa-bilder)
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An diesem Donnerstag startet die vierte Staffel von "The Voice of Germany". In einem der drehbaren, roten Jury-Sessel sitzt Smudo, Mitglied der "Fantastischen Vier", und ringt mit Bandkollege Michi Beck, sowie den anderen Juroren Rea Garvey, Stefanie Kloß und Samu Haber um das vielversprechendste Gesangstalent. Doch Smudo macht nicht nur das: Wie er im Interview mit dem "Tagesspiegel" einräumt, nutzt er seinen Juryplatz ganz offen auch zu PR-Zwecken für seine Band. Schließlich sei die Show eine "riesige Aufmerksamkeitsaktion".

Smudo hat Castinshows im deutschen Fernsehen seit jeher abgelehnt, sie sogar - so erinnert er sich im Interview - als Sendungen, die "des Teufels" seien, beschimpft. Es habe ihm jedoch imponiert, wie sich Juror Max Herre in der letzten Staffel von "The Voice of Germany" verhalten habe, seinen Einsatz habe er bewundert.

Als dann noch sein Bandkollege Michi Beck von den Machern der Sendung als Jury-Mitglied angefragt wurde, habe er sich selbst ernsthaft gefragt, warum er eigentlich immer "solche Manschetten davor" habe, bei so was mitzumachen.

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"Fantas" zeigen "Doppelpräsenz" bei "The Voice"

Zudem feiern die "Fantastischen Vier" in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bandbestehen: "Michi Beck und ich – wenn wir bei "The Voice" mitmachen, das wäre doch eine riesige Aufmerksamkeitsaktion. Und dann bin ich nicht alleine: Michi und ich, wir sitzen auf dem "Doppelstuhl". Eine Doppelrepräsentanz." Also habe er zugesagt.

Zumal er und Beck nicht nur in dieser Band sind und "nicht nur Musik zu bieten" hätten, begründet Smudo seine Entscheidung. "Wir haben zehn Jahre lang eine Plattenfirma betrieben, betreiben immer noch sehr erfolgreich eine Bookingfirma. Ein Teil der Fanta-LiveBand spielt dort und der Rest des musikalischen Personals ist uns in unserer musikalischen Arbeit immer wieder begegnet. Die Musikshow ist Teil der Unterhaltungsindustrie, die "Fantas" sind Teil der Unterhaltungsindustrie."

"Wir gehen zu 'The Voice', weil wir da hingehören"

Die logische Folge wäre also, sich auch einmal als Juror zu verdingen: "Wir gehen nicht zu "The Voice", weil wir eingeladen wurden, sondern weil wir schlichtweg dorthin gehören. Eine Kombination aus PR-Nutzen und dem Willen, die Herausforderung anzunehmen." Selbst die eingefleischtesten "Fanta"-Fans hätten sich kaum kritisch geäußert.

Smudo versteht seine Aufgabe in der Show als Trainerjob. Es sei ihm klar, dass ihm seine Talente ans Herz wachsen werden, dass man gemeinsam etwas auf die Beine stellen will. "'The Voice of Germany' ist eigentlich eine Coach-Show, eine Laboranordnung, in der die Musiker und die Coaches agieren. Man wächst zusammen, man lernt zusammen."

Bei "DSDS" würde es für ihn vielmehr darum gehen, die Persönlichkeit der Kandidaten auszuloten, um daraus eine mögliche Fallhöhe zu generieren. "Die Emotionen bei 'DSDS' hängen sehr viel weniger mit den musikalischen Leistungen zusammen."

"Castingshows und reales Musikbusiness haben nicht viel gemein"

Dennoch ist dem Rap-Musiker klar, dass "diese Castingshows und das reale Musikbusiness nicht viel gemein haben, was das Wachstum und die Motivation der Fan-Basis angeht. Gelegentlich gibt es Schnittmengen, aber in der Regel bleibt es schwierig, mit einem Show-Champion eine langjährige Popstarkarriere zu montieren. Natürlich werden wir uns um unser eventuelles Siegertalent kümmern, eine Erfolgsgarantie gibt es nie."

Smudo: Die Fantas wären bei einer Castingshow als Witzbolde ausgeschieden

Auf die Frage, ob denn die "Fantastischen Vier" anno 1989 bei einer Castingshow als strahlende Sieger hervorgegangen wären, antwortet der 46-Jährige ehrlich "Ich denke, nein. Wären wir eingeladen worden, wären wir als Witzbolde der Show früh ausgeschieden. Wir wurden ganz traditionell auf der Live-Bühne entdeckt, in einem Club, der selbstverständlich durch uns in Flammen stand."

"The Voice of Germany", 09. Oktober 2014, 20.15 Uhr, ProSieben

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