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Frank Plasberg führt "Hart aber fair"-Gleichstellungsdebatte erneut


Trotz Kritik will Frank Plasberg einen weiteren Gender-Talk

bas

Aktualisiert am 05.09.2015Lesedauer: 2 Min.
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Frank Plasberg will bei "Hart aber Fair" erneut einen Gender-Talk starten.
Frank Plasberg will bei "Hart aber Fair" erneut einen Gender-Talk starten. (Quelle: Imago/Popow)
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Beim WDR sorgte die Sendung "Hart aber fair" mit einer Talkrunde zum Thema Gleichberechtigung der Geschlechter für viel Wirbel. Nach zahllosen Debatten wurde die Sendung sogar aus der Mediathek des Senders gelöscht. Doch Moderator Frank Plasberg will nicht klein beigeben - und so darf er im September nochmals über das Thema diskutieren, berichtet das Nachrichtenportal dwdl.de.

"Aufgrund der großen Debatte über die Sendung und ihr Thema hat die Redaktion entschieden, dass das Thema Gleichberechtigung der Geschlechter in voraussichtlich zwei Wochen in 'Hart aber fair' erneut aufgegriffen wird", sagte WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn. Es steht also ein nächster Gender-Talk mit Plasberg an. Über die Gästeliste äußerte sich der WDR aber bisher nicht.

Dafür meldete sich Frank Plasberg aus der Sommerpause: "Bei uns ist Thema, was die Menschen bewegt oder aufregt. Das gilt natürlich auch, wenn wir es selber sind, die die Gemüter erhitzen. Das haben wir mit unserer Gender-Sendung definitiv getan, ein guter Grund also, das Thema und die Reaktionen auf unsere Sendung Anfang September noch einmal bei 'Hart aber fair' zu debattieren."

Gender-Talk aus Mediathek entfernt

Für eine ebensolche Empörung wie die Sendung, sorgte auch das Entfernen der Folge "Nieder mit den Ampelmännchen" aus der WDR-Mediathek. "Der Vorwurf der Zensur oder Selbstzensur ist so gravierend, dass man ihn nicht leichtfertig erheben sollte. Für den WDR weise ich das entschieden zurück", erklärte WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn. Er betonte, dass die Sendung nur aus der Mediathek entfernt wurde und nicht aus dem internen WDR-Archiv: "Sie steht also nicht im 'Giftschrank'. Sie kann jederzeit von Redaktionen abgerufen und ausschnittsweise verwendet werden."

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Die Sendung lief im März in der ARD. 2,98 Millionen Zuschauer verfolgten damals eine rege Diskussion zwischen der Schauspielerin Sophia Thomalla, dem FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, der Autorin Birgit Kelle, dem Grünen-Vorsitzenden Anton Hofreiter und der Netzfeministin Anne Wizorek. Nach der Sendung hagelte es Kritik von Gleichstellungsbeauftragten und Frauenverbänden. Nun, ein halbes Jahr später, nahm der WDR die Folge aus dem Netz.

WDR-Rundfunkrat riet zur Entfernung

Die Folge sei WDR-intern analysiert worden - und zwar durchaus selbstkritisch, sagte Schönenborn. "Sie nach einem halben Jahr aus der Mediathek zu nehmen, wo sie kaum mehr abgerufen wurde, war eine souveräne Entscheidung der Programmverantwortlichen." Diese Entscheidung sei vor der Sitzung des Rundfunkrats gefällt worden, die laut "Bild" ebenfalls empfahl, die Folge aus dem Netz zu entfernen.

WDR-Rundfunkrats-Vorsitzende Ruth Hieronymi sagte dem Blatt am Wochenende: "Die Auswahl der Gäste und die Gesprächsleitung waren für die Ernsthaftigkeit des Themas nicht ausreichend." Auch der WDR-Programmausschuss hatte dem Bericht zufolge geurteilt: "Es ist mit einem gesellschaftlichen Thema in einer unseriösen Weise umgegangen worden."

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