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Jetzt wettert Sabine Postel gegen den "Tatort"

"Zu jung, zu viele, zu experimentell"  

Jetzt wettert Sabine Postel gegen den "Tatort"

19.10.2018, 11:16 Uhr | JSp, t-online.de

Jetzt wettert Sabine Postel gegen den "Tatort". Sabine Postel: Die ehemalige TV-Kommissarin wettert jetzt gegen den "Tatort". (Quelle: imago/Future Image)

Sabine Postel: Die ehemalige TV-Kommissarin wettert jetzt gegen den "Tatort". (Quelle: imago/Future Image)

Sabine Postel kehrt ihrer Rolle als TV-Kommissarin Inga Lürsen den Rücken. Jetzt verrät die Schauspielerin, was ihr in den vergangenen Jahren am "Tatort" nicht passte. Zum Beispiel zu junge Kommissare. 

Nach 22 Jahren macht Sabine Postel Schluss mit dem "Tatort" und äußert sich nun auch ganz öffentlich über Dinge, die sie an den Krimi-Filmen stören. Besonders der Trend zu jungen Ermittlern störe sie, wie sie der Programmzeitschrift "Auf einen Blick" sagte.

"Das ältere Publikum muss sich identifizieren können"

"Das Publikum der Öffentlich-Rechtlichen ist ja schließlich keine 20 Jahre alt. Diese Zuschauer wollen keinen Ermittler sehen, der aussieht, als hätte er gerade sein Abitur gemacht. Man muss die Rollen auch so besetzen, dass das etwas ältere Publikum sich damit identifizieren kann." Am besten sei ihrer Meinung nach ein Mix aus älter und jünger. 

"Heute will jede Stadt ein Ermittlerpaar haben"

Das ist aber noch lange nicht alles, was die 64-Jährige auszusetzen hat: "Was mich stört ist, dass es inzwischen so viele 'Tatorte' gibt", sagt sie. "Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittlerpaar haben." Auch die Experimentierfreudigkeit der neueren Filme passt Sabine Postel nicht. "Das war alles nicht meins. Experimente sind grundsätzlich immer gut und der 'Tatort' war auch immer innovativ. Aber Improvisation ist in diesem Format schwierig, selbst mit gestandenen Schauspielern. Und mit Laien finde ich das grenzüberschreitend."

Tatort "Babbeldasch" Was für ein Theater!



Im Februar 2017 lief der "Tatort" aus Ludwigshafen mit Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) als Ermittlerin. Gesprochen – oder vielmehr gebabbelt – wurde da im krassen Dialekt, um Authentizität zu erzielen. Im Drehbuch gab es keine ausformulierten Dialoge, alles wurde improvisiert. Beim Publikum kam das damals differenziert an. 

Verwendete Quellen:
  • "Auf einen Blick" Heft 43/2018
  • "Tatort"-Film "Babbeldasch"

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