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"Das Supertalent": 13-Jähriges Mobbingopfer haut die Jury um


Mit Song gegen Hass im Netz
13-jähriges Mobbingopfer haut die "Supertalent"-Jury um

Von t-online, vmd

Aktualisiert am 18.11.2018Lesedauer: 3 Min.
Emmie Lee: Die 13-Jährige singt gegen Hasskommentare im Netz.Vergrößern des BildesEmmie Lee: Die 13-Jährige singt gegen Hasskommentare im Netz. (Quelle: MG RTL D / Morris Mac Matzen)
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Mobbing, Gemeinheiten, purer Hass. Es zieht sich wie eine Seuche durchs Netz. Emmie Lee singt mutig dagegen an - ein Statement, das berührt. So "supergeil" war die neunte "Supertalent"-Show.

"Alles prallt an mir ab, jedes Mal, wenn ihr lacht, werde ich groß, werde ich stark" - so die Zeilen der 13 Jahre alten Emmie Lee, die mit einer deutschen Interpretation von Sias Hit "Titanium" gegen Hasskommentare und Mobbing, die immer mehr das Netz verseuchen, ansingt. Fast scheint der Song wie ein Befreiungsschlag für das Mädchen zu sein.

Die neunte Show von "Das Supertalent" ist voller Emotionen. Vor allem bei Emmie Lee kann die Jury sich nicht einer Gänsehaut erwehren, denn die Kleine singt sich mit so viel Gefühl und Leidenschaft den ihr widerfahrenen Hass vom Leib, dass Bruce fast die Stimme wegbricht.

Inzwischen aber ist die Bandbreite der internationalen Kandidaten kaum mehr übersehbar. In den sozialen Netzwerken stellt sich so mancher die brennend heiße Frage, wozu all die Leute von so weit angereist kommen, denn in den wenigsten von ihnen steckt tatsächlich ein Talent! Eine beschruppte Posse vier junger Leute reist aus den USA an, um - was zu zeigen? Wie sie sich gegenseitig mit flüssiger Schokolade einsauen und sich Milch ins Gesicht schütten? Und dafür kommen sie extra aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland? "Nein, das ist", wie Dieter Bohlen launig kommentiert, "weder ästhetisch noch lustig".

"Ohne Schniedel 'ne geile Frau"

Apropos ästhetisch: Man muss Danny Goldings sehr enges Höschen nicht schön finden, die Performance des professionellen Pole-Dancers aber ist "Weltkasse". "Ohne Schniedel" wäre der Australier, so der Chefjuror, "'ne geile Frau".

Nicht ganz so geil und leider auch nicht wirklich lustig, ist Christel, eine "Künstlerin" mit blauen Haaren, die "zusätzlich als Medium arbeitet" und deren Schutzengel ihr Gedichte diktiert, die sie dem Publikum gern vortragen würde. Doch nach dem ersten Vers ist Schluss, das Wort Ballade hat sie leider auch nur mit einem L geschrieben."Da hat dir der Geist von deine Mutter was Verkehrtes beigebracht", krittelt die Jury.

Wir staunen über einen verwirrten 18-Jährigen, der "Komödien-Geisterbeschwörung" betreibt und ganz offensichtlich selber über den Blödsinn, den er da verzapft, lachen muss, über ein außergewöhnliches Duo, das "hammergeil" tanzt und auch über eine an den Rollstuhl gefesselte Primaballerina. Nicoletta Tinti tanzt gemeinsam mit einer Freundin. Die querschnittsgelähmte 39-jährige Italienerin, die vor ihrer Lähmung sogar an den Olympischen Spielen teilnahm, gibt für diesen Tanz quasi ihren Oberkörper, die Freundin die Beine. "Sehr berührend", so das einstimmige Juryurteil.

Erst die Thrombosehose, dann der "Elevator Man"

Auch die Performance der Kunstradlerin Viola Brand ist nicht von schlechten Eltern. Was die 24 Jahre alte, zweifache Vize-Weltmeisterin für Kunststücke auf ihrem Rad vollbringt, ist, wie Sylvie sagt, wirklich klasse, und zwar "Eliteklasse". Dieter mäkelt zwar ein bisschen über ihre enge Jeans, die seiner Meinung nach ein bisschen wie eine Thrombosehose aussieht, aber das tut dem großen Zweirad-Talent keinen Abbruch.

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Auch die Luftakrobatin Janin Eggenberger überzeugt auf ganzer Linie. Vielleicht liegt es an ihrem schönen roten Dress oder an ihrer Ausstrahlung, denn obwohl man in so einer ganzen Staffel irgendwann meint, sich an Artistennummern sattgesehen zu haben, weiß die Schweizerin Publikum wie Jury zu fesseln. Genauso wie der "megacoole" Friedrich Liechtenstein, bekannt als "supergeiler" Typ aus der Werbung.


Gemeinsam mit dem Bruder von Luke Mockridge, Liam, verzaubert er die Bühne in einen Dancefloor. Der gemeinsame Song: "Elevator Man" ("I am the Elevator Man from Tokio to Japan" haut ganz gut rein. Die Nummer hat Groove und sorgt für gute Laune. Wenn Musik die Leute glücklich macht, hat man - auch ohne großes Gesangstalent - doch alles gewonnen.

Verwendete Quellen
  • "Das Supertalent"-Sendung vom 17. November 2018
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