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"Big Brother": Cedric ist der Sieger 2020

Überraschende Entscheidung  

Cedric ist der Sieger von "Big Brother"

19.05.2020, 09:56 Uhr | rix, spot on news, t-online.de

 (Quelle: Glomex)
Cedric ist der Gewinner von "Big Brother" 2020

Er hat gelacht und geflirtet, gelitten und gekämpft. Nun verlässt Cedric "Big Brother" als Gewinner und mit 100.000 Euro im Gepäck. Glückwunsch! (Quelle: SAT.1)

"Big Borther": So liefen die letzten Momente für den Gewinner Cetric im "Big Brother"-Haus ab. (Quelle: SAT.1)


18 Bewohner träumten vom Sieg bei "Big Brother", sechs von ihnen schafften es ins Finale, aber nur einer konnte gewinnen. Die Entscheidung kam für viele Fans überraschend.

Sechs Kandidaten standen nach 100 Tagen totaler Überwachung im Finale: Cedric, Gina, Pat, Philipp, Rebecca und Vanessa. Doch die Jubiläumsstaffel von "Big Brother" konnte am Montagabend nur einer von ihnen gewinnen. Wer das sein sollte, hatten die Zuschauer in der Hand – und die entschieden sich für Cedric. 

von "Big Brother" 2020. Dabei stand kein Bewohner so oft auf der Nominierungsliste wie er. Doch immer wieder setzte er sich durch, schaffte es in die nächste Runde - und letztendlich auf den Thron.

Auch Gina hatte keine Chance gegen Cedric

Für viele Zuschauer kommt Cedrics Sieg überraschend, denn seit Anfang April war eigentlich Gina im Bewohnerranking stets auf Platz eins. Niemand kam an die Bewertung von dem Mädchen mit den blonden Haaren, den gemalten Augenbrauen und dem starken Make-up ran. Sie belegte im Finale den zweiten Platz. 

Gina: Wochenlang belegte sie den ersten Platz im Ranking. (Quelle: Sat.1)Gina: Wochenlang belegte sie den ersten Platz im Ranking. (Quelle: Sat.1)

Cedric darf sich nach 100 turbulenten Tagen nicht nur auf den Sieg freuen, sondern auch über ein Preisgeld von 100.000 Euro. Das will der 26-Jährige im Kampf gegen Corona zum Teil spenden.

Neuauflage von "Big Brother" gefloppt

Weniger gut lief es übrigens für Sat.1. Denn das große Comeback der Realityshow, das über drei Monate fast täglich ausgestrahlt wurde, fand kaum Anklang bei den TV-Zuschauern. Da konnten auch Besuche von Stars wie Claudia Obert, Menowin Fröhlich, Serkan Yavuz oder Jade Übach nicht helfen.

Die Einschaltquoten von "Big Brother" schwächelten von Anfang an. Sowohl die Entscheidungs-Liveshows als auch der 19-Uhr-Slot im Vorabendprogramm zogen kaum Zuschauer an. Bereits nach einer Woche wurde im Netz über einen vorzeitigen Abbruch der Realityshow gemutmaßt. Doch der Sender blieb dem Format treu und zeigte sich zuversichtlich.

Die Finalisten: Vanessa, Gina, Cedric, Philipp, Pat und Rebecca. (Quelle: Sat.1)Die Finalisten: Vanessa, Gina, Cedric, Philipp, Pat und Rebecca. (Quelle: Sat.1)

Um Schwung in Glas- und Blockhaus zu bringen, änderte Sat.1 einfach die regeln. Doch auch diverse Anpassungen, wie unter anderem das Einführen von Spielen sowie neue Regeln bei der Nominierung und dem Voting, konnten die Einschaltquoten nicht aus dem Keller holen.

Abgeschirmt von der Außenwelt

Etwas mehr Wirbel bekam die Jubiläumsstaffel, als die Bewohner über die Corona-Krise informiert wurden. Am 17. März, einen Monat nach ihrem Einzug, wurden sie in einer speziellen Live-Sendung von Moderator Jochen Schropp und Sendungsarzt Andreas Kaniewski über die aktuelle Lage aufgeklärt.

Das hatte sogar für internationale Schlagzeilen gesorgt. Die Bewohner reagierten mit Schock und Tränen. In Video-Botschaften rieten Freunde und Familien den Kandidaten, im TV-Container zu bleiben, dort seien sie am sichersten aufgehoben. Ein wohl gemerkt kurzes Strohfeuer im "Big Brother"-Verlauf.

Abgeschirmt von der Außenwelt: Die Bewohner werden im Glashaus über Corona informiert. (Quelle: Sat.1)Abgeschirmt von der Außenwelt: Die Bewohner werden im Glashaus über Corona informiert. (Quelle: Sat.1)

Die Macher scheinen trotzdem zufrieden zu sein. "Ich bin glücklich, dass wir diese Normalo-Staffel gemacht haben, auch wenn sie unter unseren Erwartungen geblieben ist", erklärte Rainer Laux von der Produktionsfirma Endemol Shine Germany gegenüber "dwdl.de".

Und Sat.1-Chef Kaspar Pflüger sagte dem Medienmagazin: "Wir haben in der schwersten Zeit und unter den ungewöhnlichsten Bedingungen 'Big Brother' 100 Tage lang produziert. Es kamen Herausforderungen auf uns zu, mit denen wir niemals gerechnet haben und ich bin unfassbar stolz auf mein Team, wie sie diese gemeistert haben. Es war definitiv emotional die intensivste Staffel!"

Dennoch dürfte die Zukunft von "Big Brother" ungewiss sein. Deutlich mehr Medienecho generierte Sat.1 etwa mit der Reality-TV-Show "Promis unter Palmen", die von Ende März bis Ende April ausgestrahlt wurde. Auch wenn diese von Mobbingvorwürfen überschattet wurde. Eine zweite Staffel ist für 2021 bestätigt. Eine "Promi Big Brother"-Staffel ist für August 2020 ebenfalls angekündigt. Das Zeitalter der Normalos bei "Big Brother" könnte also zu Ende sein. Möchtegern-Promis, die sich gekonnt vor der Kamera in Szene setzen und polarisieren, ziehen aktuell eben besser.

Verwendete Quellen:

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