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Bitter über Folkerts: "Ich kann mir viel von ihr abschauen"

  • Steven Sowa
Von Steven Sowa

Aktualisiert am 22.12.2020Lesedauer: 4 Min.
Der "Tatort" aus Ludwigshafen: Ulrike Folkerts und Lisa Bitter spielen seit 2018 als Hauptkommissarinnen Seite an Seite.
Der "Tatort" aus Ludwigshafen: Ulrike Folkerts und Lisa Bitter spielen seit 2018 als Hauptkommissarinnen Seite an Seite. (Quelle: SWR/Sabine Hackenberg)
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Seit 2018 sind sie das "Tatort"-Team aus Ludwigshafen: Lisa Bitter und Ulrike Folkerts. Was die Zusammenarbeit der Frauen besonders macht, erzählt Bitter im t-online-Interview.

Im "Tatort: Unter Wölfen" (26. Dezember, 20.15 Uhr im Ersten) wird es brutal. Die zwei Kommissarinnen Johanna Stern und Lena Odenthal stehen einer Horde testosterongeladener Kerle gegenüber. Der Krimi spielt in der Clubszene und im Ludwigshafener Security-Geschäft.


Die "Tatort"-Teams im Überblick

Saarbrücken: Hauptkommissare Adam Schürk (gespielt von Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) ermitteln zusammen seit 2019. Seit 2022 machen Hauptkommissare Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) das Team komplett.
München: Hauptkommissare Ivo Batic (gespielt von Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) lösen die Fälle seit 1991. Seit 2014 werden sie zusätzlich von Kommissar Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) unterstützt.
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Für Lisa Bitter, die seit 2018 als junge Ermittlerin Stern neben der erfahrenen Odenthal (Ulrike Folkerts) zu sehen ist, war das Abtauchen in das Männermilieu eine "coole" Erfahrung, wie sie im t-online-Interview berichtet.

t-online: Frau Bitter, viele von den Komparsen für Ihren neuesten "Tatort" waren Kampfsportler. Sorgt das für eine bedrohliche Atmosphäre am Set?

Lisa Bitter: Da schwingt schon eine Power rüber und man spürt eine besondere Körperlichkeit, eine besondere Präsenz. Diese Männer strahlen etwas aus. Aber wenn wir beispielsweise mit dem SEK drehen, ist das ähnlich. Ich finde das cool, das ist authentisch.

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Einer dieser Männer war ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Verbrecher. Er war jahrelang untergetaucht und wurde erst entlarvt, nachdem er bei Ihnen im "Tatort" mitgewirkt hatte und darüber stolz in den sozialen Medien berichtete. Was haben Sie gedacht, als Sie davon gehört haben?

Ich habe mich gefragt, wie dieser Mann als Komparse bei uns mitmischen und das kundtun kann.

"Tatort: Unter Wölfen": Gerhard Arentzen (Thure Riefenstein, rechts) weist seine Security-Truppe ein, die die Pressekonferenz eines Politikers bewachen soll.
"Tatort: Unter Wölfen": Gerhard Arentzen (Thure Riefenstein, rechts) weist seine Security-Truppe ein, die die Pressekonferenz eines Politikers bewachen soll. (Quelle: SWR/Jacqueline Krause-Burberg)

Haben Sie mit dem Mann zusammen vor der Kamera gestanden?

Nein, ich kann mich auch gar nicht an ihn erinnern.

Sie wohnen in München, sind in Erlangen aufgewachsen. Wie sah privat Ihr Kontakt zur Clubszene aus?

Das war auf jeden Fall alles deutlich harmloser, als es in dem "Tatort" der Fall ist. Aber ich gehe schon gerne aus und vermisse derzeit die Möglichkeit, in Clubs tanzen gehen zu können.

Wie sieht denn ein idealer Abend bei Ihnen aus, wenn Sie ausgehen?

Man wird ja nicht jünger! (lacht) Die wildesten Zeiten sind schon vorüber. Aber lecker essen gehen und anschließend irgendwo tanzen, das mache ich ab und an schon gerne.

Wurden Sie schon mal abgewiesen oder haben Schwierigkeiten mit Securitys erlebt?

Ja, mit 17, 18 ist es schon mal passiert, dass ich irgendwo nicht reingekommen bin.

Vielleicht hatten die Türsteher Angst? Im Fernsehen machen Sie stets einen kraftvollen Eindruck. Was ist denn eigentlich Ihr Schwachpunkt, Frau Bitter?

Schwere Frage. Ungerechtigkeiten beispielsweise. Wenn Schwächere schlecht behandelt werden, finde ich das schlimm. Im "Tatort" leide ich immer besonders mit, wenn es um Gewalt gegen Kinder geht. Das verfolgt mich wirklich lange und trifft mich bis ins Mark.

"Tatort: Unter Wölfen": Daphne Kerala (Annika Blendl), die Ex-Frau des erschlagenen Clubbetreibers, im Gespräch mit Johanna Stern und Lena Odenthal.
"Tatort: Unter Wölfen": Daphne Kerala (Annika Blendl), die Ex-Frau des erschlagenen Clubbetreibers, im Gespräch mit Johanna Stern und Lena Odenthal. (Quelle: SWR/Jacqueline Krause-Burberg)

Ihre Sportlichkeit fällt ins Auge. Ist es Ihnen wichtig, fit und agil vor der Kamera zu wirken?

Ja, schon. Es gefällt mir, eine "Tatort"-Kommissarin zu spielen, die physisch präsent ist. Außerdem ist Sport für mich ein gutes Ventil, um Stress abzubauen. Nach einem richtig anstrengenden Drehtag gehe ich gerne laufen und mache Sport.

Das war Ihr 13. "Tatort" – 15 haben Sie bereits gedreht, wenn man "Tatort: Hetzjagd" und "Tatort: Der böse König" dazuzählt…

Wahnsinn! Stimmt das wirklich?

Ich meine schon. Ich habe extra nochmal nachgezählt.

Kaum zu glauben. Die beiden Drehs zu "Hetzjagd" und "Der böse König" sind abgeschlossen, genau. Die Zuschauer werden die "Tatort"-Folgen erst nächstes Jahr zu sehen bekommen.

Ulrike Folkerts als Ihre Partnerin ist inzwischen die dienstälteste "Tatort"-Kommissarin. Sie hat sogar weit über 70 Einsätze vorzuweisen. Wieviel konnten Sie sich schon von ihr abschauen?

Sie kennt ihre Figur wie keine andere, das beeindruckt mich. Außerdem ist sie ein Profi bei allen technischen Fragen. Zum Beispiel: Wie betritt man einen Raum mit der Waffe im Anschlag – das kann Ulrike Folkerts im Schlaf. Da kann ich mir viel von ihr abschauen. Aber gleichzeitig ist sie eine besondere Kollegin, weil sie trotz der vielen Erfahrung und der vielen Filme, die sie bereits gedreht hat, offen bleibt.

Wie meinen Sie das?

Sie kommt nicht ans Set und sagt: "So Leute, wir machen das heute so und so." Jedes Mal aufs Neue versucht sie die Dinge neu zu betrachten, stellt Sachen infrage und geht in die Tiefe. Sie lässt sich auf ihre Spielpartner und ihre Regisseure ein – und das finde ich cool.

Lisa Bitter: Bei ihrer Kollegin Ulrike Folkerts kann sie sich laut eigener Aussage noch eine Menge abschauen.
Lisa Bitter: Bei ihrer Kollegin Ulrike Folkerts kann sie sich laut eigener Aussage noch eine Menge abschauen. (Quelle: SWR/Sabine Hackenberg)

Was beeindruckt Sie am meisten?

Dass sie es über die Jahre geschafft hat, frisch zu bleiben. Dienst nach Vorschrift gibt es bei ihr nicht und davon kann man sich eine Scheibe abschneiden.

Zu abgeklärt und zu routiniert zu werden, ist also nicht gut im "Tatort"-Geschäft?

Genau. Es ist immer Teamarbeit, auch wenn Lena Odenthal eine Galionsfigur ist, die immer einen gewissen Wiedererkennungswert haben muss. Aber als Schauspieler muss man sich immer bewusst machen: Ohne das Team bin ich nicht vorhanden, One-Man-Show funktioniert nicht! Diesen Ensemblegeist bringt Ulrike total mit.

War das von Anfang an so?

Ja und das hat mich positiv überrascht. Bis heute ist das so geblieben und das finde ich toll. Bei jedem Film fängt die Arbeit wieder von null an, das habe ich auch von Ulrike gelernt.

Andreas Hoppe als Hauptkommissar Mario Kopper verabschiedete sich am 7. Januar 2018 mit seiner letzten Folge. Seitdem sind Sie zur Hauptfigur aufgerückt: Was hat sich dadurch verändert?

Ich habe viel mehr Zeit am Set mit Ulrike. Ich habe mehr Verantwortung übernommen und die Wahrnehmung innerhalb der Branche ist anders geworden. Ich bin sehr froh, dass ich vielseitige Angebote bekomme und hoffe natürlich, dass das so bleibt. Mit Johanna Stern geht für mich ein Traum in Erfüllung.

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