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"Also, Frau … halten wir fest"

Von t-online, vmd

Aktualisiert am 17.08.2021Lesedauer: 2 Min.
War zum Auftakt seiner neuen Sendung souverän, aber auch ein bisschen nervös: TV-Legende Jan Hofer.
TV-Legende Jan Hofer: Er war zum Auftakt seiner neuen Sendung souverän, aber auch ein bisschen nervös: . (Quelle: Markus Nass/RTL/dpa-bilder)
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Jan Hofer begrüßt zum Auftakt seiner neuen Nachrichtensendung keine Geringere als Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Souverän gibt diese Teile ihres einstudierten Wahlkampfprogramms zum Besten. Indes ist dem "Tagesschau"-Urgestein tatsächlich eine gewisse Nervosität anzumerken.

"In diesen Minuten geht es darum, Menschenleben zu retten", sagt Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, am Montagabend Premierengast in Jan Hofers neuem Nachrichtenformat "RTL Direkt", zur desaströsen Lage nach der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan.


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Im stylischen Studio geht das "Tagesschau"-Urgestein von nun an immer montags bis donnerstags um 22.15 Uhr live aus Berlin auf Sendung. Was dem Zuschauer zuerst auffällt, ist herrlich sympathisch und menschlich zugleich: Selbst einem alten Nachrichtenhasen wie Jan Hofer ist noch eine gewisse Nervosität anzumerken. "RTL Direkt" macht – wie sollte es auch anders sein – mit den tragischen Geschehnissen am Hindukusch auf. Für Baerbock ein Dilemma "mit Ansage".

Politische Klippen werden umschifft

Hofer möchte von der Politikerin wissen, was sie in der aktuellen Situation machen würde, wenn sie jetzt Bundeskanzlerin wäre. Die Antwort ist genauso unangreifbar wie phrasenhaft: "Auf jeden Fall alles dafür tun, um die Menschen auszufliegen".

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Die Fragen des frisch gebackenen RTL-Anchormans dienen der grünen Bundesvorsitzenden als Steilvorlagen, um souverän ihr Wahlkampfprogramm runterzurattern. Die Klippen der unangebrachten politischen Schadenfreude umschifft Baerbock jedoch gekonnt, als sie die Frage nach Konsequenzen wie zum Beispiel Rücktritten mit "Es sollte jetzt nicht um den Bundestagswahlkampf gehen" beantwortet.

"Wir müssen das genau analysieren"

Es könne jedoch nicht sein, dass das Außenministerium Warnungen der eigenen Botschaft in Afghanistan unterschätzt und nicht ernst genommen habe: "Wir müssen das genau analysieren." Dem neuen Nachrichtenformat gelingt es dabei, ob der Kürze der Sendezeit große Fragen dieser Tage kompakt zu bündeln. So will Hofer unter anderem wissen, "ob uns eine neue Flüchtlingskrise drohe", "wie grün Deutschland wird" und "was uns das kosten würde". Baerbocks Antworten: allesamt eher ausweichend.

Die Grünen-Politikerin wolle ihre Chance in der verbleibenden Zeit bis September nutzen, verloren gegangenes Vertrauen wieder wettzumachen. Und natürlich fallen dann eben auch Sätze wie: "Ich will das Land erneuern." Auf die Frage, was nach "den Pannen der letzten Wochen für die Grünen im Wahlkampf noch drin sei", antwortet die Völkerrechtsexpertin erneut phrasenhaft: "auf jeden Fall viel Spannung".

"Also, Frau … halten wir fest"

Am Beispiel einer fünfköpfigen Familie, die weniger als 2.800 Euro netto im Monat zur Verfügung hat, möchte die 71-jährige Nachrichtenlegende wissen, wie man grünes, nachhaltiges Leben in Deutschland bezahlbar machen kann. Indem man endlich den Mindestlohn auf 12 Euro anhebe und Biofleisch auch in Discountern als Regelprodukt anbiete, erläutert die Spitzenpolitikerin.

"Also, Frau … halten wir fest", sagt Hofer, ohne Baerbocks Namen zu nennen und beendet die Sendung schließlich, indem er mitteilt, die Zuschauer immer mit einem "Lächeln im Gesicht" in den Abend entlassen zu wollen.

Am Ende fasst der Komiker Abdelkarim den aktuellen Wahlkampf noch einmal zusammen. Hofers zweiter Nachrichtenfrühling kompakt mit dem Titel einer William Shakespeare-Komödie beschrieben: "Viel Lärm um nichts."

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Ein Gastbeitrag von Tom Bohn
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