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Tesla plant die Millionen-Meilen-Batterie

Start noch 2020  

Tesla plant die Millionen-Meilen-Batterie

20.05.2020, 09:43 Uhr | mab, t-online.de, rtr

Tesla plant die Millionen-Meilen-Batterie. Tesla an der Ladesäule: Der Elektro-Pionier will demnächst eine neue Batterietechnik auf den Markt bringen. (Quelle: imago images/Action Pictures)

Tesla an der Ladesäule: Der Elektro-Pionier will demnächst eine neue Batterietechnik auf den Markt bringen. (Quelle: Action Pictures/imago images)

Hoher Preis und geringe Lebensdauer: Sie sind zwei große Nachteile des Elektroautos, sagen Kritiker. Das könnte sich sehr bald ändern. Tesla plant aber nicht nur die Einführung einer neuen Batterietechnik.

Tesla-Chef Elon Musk treibt seine Pläne zur Einführung einer besonders günstigen Batterietechnik voran, die Elektroautos konkurrenzfähig mit herkömmlichen Benzinern machen soll. Die neuen Akkus, die auf eine Lebensdauer von einer Million Meilen ausgelegt seien, wolle der US-Elektroautopionier noch im Laufe dieses oder Anfang nächsten Jahres in seinem Model 3 zunächst in China einbauen. Das berichten Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Großeinstieg ins Energiegeschäft

Die Technologie sei gemeinsam mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL entwickelt worden und soll ohne das teure Schwermetall Kobalt auskommen. Die Neuentwicklung ist Teil einer umfassenden Strategie von Tesla, in der gebrauchte Akkus recycelt werden und es dem umtriebigen Unternehmer aus dem Silicon Valley so erlauben, groß ins Energiegeschäft einzusteigen.

Vor einigen Jahren hatte der Milliardär bereits in Südaustralien einen Auftrag an Land gezogen, einen Batteriepark zu errichten, bei dem gebrauchte Lithium-Ionen-Akkus zu einem großen Batteriepark zusammengeschlossen wurden. Die Anlage dient dazu, Strom aus Windenergie zu speichern und an windarmen Tagen abzugeben.Tesla arbeitet außerdem an der Einführung einer hochautomatisierten Batterieherstellung, um die Arbeitskosten zu senken. Das Verfahren soll in Fabriken eingesetzt werden, die laut den Insidern bedeutend größer sein sollen als Teslas Giga-Fabrik in Nevada.

Bereits im Februar hatte Reuters berichtet, dass CATL ein neues Verfahren entwickelt habe, um die Dichte und Sicherheit der Batterien zu erhöhen. Bei dieser sogenannten Cell-to-pack-Technologie werden die Zellen direkt in den Batteriepack integriert. Auch dadurch sollen die Kosten sinken. Bislang werden die Akkus zunächst in Modulen verbaut, die wiederum zu Batteriepacks zusammengebaut werden.

Absatzeinbruch in China

Von der Krise auf dem Automarkt aufgrund der Corona-Pandemie ist aber auch das kalifornische Vorzeige-Unternehmen betroffen. In China brach die Zahl der Tesla-Zulassungen im April um 64 Prozent ein. Wurden noch im März 12.709 Teslas neu zugelassen, waren es im Folgemonat nur noch 4.633 Fahrzeuge.

Der Autobauer rechne damit, im Juni 4.000 Einheiten pro Woche herzustellen und im ersten Quartal des nächsten Jahres mit der Massenproduktion von Geländewagen des Modells Y zu beginnen, sagte Tesla-Vizepräsident Tao Lin der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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