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Kunden angeschrieben: Volkswagen ruft Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurück

Kunden angeschrieben  

Volkswagen ruft Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurück

10.12.2018, 17:08 Uhr | dpa

Kunden angeschrieben: Volkswagen ruft Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurück. Im Fall des Rückrufs von Autos wegen fehlerhafter Dokumente hat Volkswagen damit begonnen, Kunden anzuschreiben.

Im Fall des Rückrufs von Autos wegen fehlerhafter Dokumente hat Volkswagen damit begonnen, Kunden anzuschreiben. Foto: Marcel Kusch. (Quelle: dpa)

Wolfsburg (dpa) - Im Fall des Rückrufs von Autos wegen fehlerhafter Dokumente hat Volkswagen damit begonnen, Kunden anzuschreiben. In der zweiten Novemberhälfte, genauer seit der 47. Kalenderwoche, habe man die ersten Schreiben versandt, teilte VW mit.

Ziel sei es, die Fahrzeuge zurückzukaufen, um mögliche Mängel zu beheben. "Es wurde versäumt, zu dokumentieren, was an den betroffenen Fahrzeugen nicht seriengemäß ist", hatte ein VW-Sprecher in der vergangenen Woche gesagt.

Nach VW-Angaben hatte eine interne Überprüfung ergeben, dass zwischen 2006 und 2018 weltweit etwa 6700 Autos in einem Bauzustand vermarktet worden sein könnten, der nicht dem serienmäßigen Zustand entspreche. Möglicherweise seien Autos aus der laufenden Serienfertigung oder Vorserienfahrzeuge mit noch nicht freigegebenen Prototypenteilen umgerüstet worden. Ob der Serienzustand vor dem Verkauf wieder hergestellt wurde, sei nicht immer zweifelsfrei dokumentiert. Vom Kleinstwagen Up über Polo, Golf und Passat bis hin zum Touareg und zum elektrischen e-Golf seien verschiedene Autos betroffen.

Vorsorglich sollten die Fahrzeuge überprüft werden, da "Einschränkungen an den Sicherheitssystemen" nicht ausgeschlossen werden könnten, sagte ein Sprecher. Allerdings gehe es um unterschiedlichste Veränderungen - bis hin zur Lackierung im Motorraum, die über den Serienzustand hinausgehe.

Das Bundesverkehrsministerium hatte zuvor erklärt, es handele sich um einen Pflicht-Rückruf, weil die Wagen "unzulässig in den Verkehr gekommen" seien. "VW wird die Fahrzeuge von den Kunden zurückkaufen, damit jegliches Risiko für die Verkehrssicherheit ausgeschlossen werden kann." Unfälle wegen nicht serienmäßiger Ausstattung eines ehemaligen Vorserienfahrzeugs gab es laut Volkswagen bislang nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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