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Autonom und wendig: Deutsche Tüftler punkten auf der CES mit E-Kleinbus

Autonom und wendig  

Deutsche Tüftler punkten auf der CES mit E-Kleinbus

10.01.2019, 13:02 Uhr | dpa

Autonom und wendig: Deutsche Tüftler punkten auf der CES mit E-Kleinbus. Der vollelektrische Kleinbus e.

Der vollelektrische Kleinbus e.GO Mover wurde von dem Technologiekonzern ZF Friedrichshafen und dem Aachener Start-ups e.GO Mobile entwickelt. Zu sehen ist er derzeit auf der CES. Foto: Christoph Dernbach. (Quelle: dpa)

Las Vegas (dpa) - Ein vollelektrischer Kleinbus aus Deutschland hat auf der Elektronikmesse CES (8. bis 11. Januar) in Las Vegas für Aufsehen gesorgt. Der e.GO Mover wurde in einem Gemeinschaftsunternehmen des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen und dem Aachener Start-up e.GO Mobile entwickelt.

Die wesentlichen Technologie-Komponenten stammen dabei von ZF. Im e.GO Mover können 15 Personen mitfahren (zehn Sitz- und fünf Stehplätze). Gleichzeitig nimmt der Kleinbus nicht mehr Platz als eine große Limousine ein. "Dadurch ist er wendig und findet überall in der Stadt seinen Weg", erklärte das Unternehmen. Der Kleinbus beherrscht Stufe 4 auf dem Weg zum autonomen Fahren. In diesem Level führen die technischen Systeme alle Fahraufgaben selbsttätig durch, der Bus kann auch längere Strecken ohne Eingriff zurücklegen. Bei einem möglichen Ausbau auf Level 5 (komplett autonomes Fahren) könnten Fahrersitz und Lenkrad auch verschwinden.

Das Aachener Start-up e.GO Mobile AG wurde 2015 von Professor Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Der Wissenschaftler der RWTH Aachen hatte zuvor bereits den vollelektrischen Kleintransporter StreetScooter mit auf den Weg gebracht. Das Fahrzeug wird inzwischen von einer Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG produziert.

Auf der CES kündigten ZF Friedrichshafen und e.GO eine Kooperation mit dem französischen Konzern Transdev an, einem der führenden internationalen Mobilitätsanbietern mit täglich elf Millionen Kunden. Transdev gehört zu den ersten Käufern des e.GO Mover. Eine erste Vorserie soll im Mai gebaut werden. Die Serienproduktion soll in zwei Jahren in Aachen anlaufen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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