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EU-Richtlinie vorzeigen: Gültigkeit des alten Führerscheins im Ausland belegen

EU-Richtlinie vorzeigen  

Gültigkeit des alten Führerscheins im Ausland belegen

15.02.2019, 17:16 Uhr | dpa

EU-Richtlinie vorzeigen: Gültigkeit des alten Führerscheins im Ausland belegen. Wer mit einem alten Führerschein ins Ausland reist, sollte einen Textauszug der EU-Führerscheinrichtline dabei haben, die bestätigt, dass die Fahrerlaubnis gültig ist.

Wer mit einem alten Führerschein ins Ausland reist, sollte einen Textauszug der EU-Führerscheinrichtline dabei haben, die bestätigt, dass die Fahrerlaubnis gültig ist. Foto: Oliver Berg. (Quelle: dpa)

Heilbronn (dpa/tmn) - Wer mit dem Auto ins Ausland reisen will und noch einen alten Führerschein besitzt, sollte besser einen Textauszug der EU-Führerscheinrichtline (91/439/EWG) in der entsprechenden Sprache des Reiselandes mitführen.

In der EU-Richtlinie steht, dass die alten grauen oder rosafarbenen Führerscheine weiterhin gültig sind, informiert die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI). Es könne bei Verkehrskontrollen immer wieder mal vorkommen, dass diese noch gültigen Dokumente fälschlicherweise beanstandet werden.

Solche Texte bietet die GVI im Internet in mehreren Sprachen unter der Rubrik "Gratis" an. Auch auf den Seiten der EU lassen sie sich herunterladen. Hilft das bei der Polizeikontrolle dennoch nicht weiter, kämen Autofahrer häufig nicht um ein Bußgeld herum, schreibt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auf ihrer Internetseite.

Dann sollten Autofahrer sich den bezahlten Betrag und den Grund der Zahlung auf dem Strafzettel vermerken lassen und im Nachgang prüfen, ob sich rechtliche Schritte mit Hilfe eines Anwalts lohnen. Dabei ist aber die Bußgeldhöhe in Relation zu diesem Aufwand zu setzen.

Zukünftig werden Autofahrer aber wohl nicht davon verschont bleiben, ihren alten Führerschein gegen einen neuen umzutauschen. Wegen einer EU-Vorgabe müssen bis 2033 in Deutschland Millionen Führerschein-Dokumente umgetauscht werden - der Bundesrat hat nun einen detaillierten Stufenplan dafür beschlossen. Dieser sieht Umtauschfristen und einen rechtzeitigen Start der riesigen Aktion vor - damit es keinen Massenansturm bei den Behörden vor Ort gibt.

Laut EU-Vorgabe sollen auch alte "Lappen" gegen neue Plastikkärtchen in einheitlichem EU-Standard umgetauscht sein. Damit soll ein möglichst aktueller Fälschungsschutz gewährleistet sein. Die Fahrerlaubnis bleibt vom Umtausch der Dokumente unberührt - eine neue Prüfung ist nicht nötig.

Nun ist die Bundesregierung am Zug. Das Konzept wird technisch an eine Regierungsverordnung "angehängt". Dabei geht es um Änderungen bei der praktischen Prüfung vor allem für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse, die nicht aus der EU kommen. Die Regierung könnte nun den vom Bundesrat beschlossenen Umtauschplan für die Führerschein-Dokumente eins zu eins akzeptieren - oder die ganze Verordnung vorerst stoppen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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