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Mitsubishi ASX: Den haben wir schon mal gesehen


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Haben Sie dieses Kompakt-SUV schon mal gesehen?

Von SP-X, ccn

21.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Drei Diamanten an der Frontpartie – das ist das Logo von Mitsubishi. Ansonsten erinnert der ASX stark an ein Auto einer anderen Marke.
Drei Diamanten an der Frontpartie – das ist das Logo von Mitsubishi. Ansonsten erinnert der ASX stark an ein Auto einer anderen Marke. (Quelle: Mitsubishi)
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Der Mitsubishi ASX wurde gerade frisch vorgestellt und ähnelt dem Kompakt-SUV eines anderen Herstellers ganz gewaltig. Das hat einen Grund.

Der ASX war ein echter Pionier: Vor mehr als einem Jahrzehnt eroberte Mitsubishi damit die Klasse der kompakten SUV, bevor diese den Massenmarkt fluteten. Und das lief auch recht erfolgreich. Nach zwölf Jahren und drei Liftings kommt nun die Neuauflage – und die dürfte einigen ziemlich bekannt vorkommen.

Die zweite Generation, die ab März im Handel stehen soll, ist nämlich ziemlich europäisch geraten. Basis ist der Renault Captur. Während der erste ASX selbst noch als Grundlage für markenfremde Ableger diente – auf ihm basierten Citroën C4 Aircross und Peugeot 4008 – ist Nummer zwei selbst zum Wiedergänger geworden.

Technik und Design stammen von dem kleinen Crossover von Allianz-Partner Renault, das seit 2019 auf dem Markt ist. Einzig wirklich relevante Unterschiede sind die getauschten Markenembleme auf Kühlergrill und Lenkrad, am Heck gibt es einen angepassten Schriftzug.

Hübsche Rückseite: Mitsubishi setzt auf einen großen Schriftzug auf der Heckklappe.
Hübsche Rückseite: Mitsubishi setzt auf einen großen Schriftzug auf der Heckklappe. (Quelle: Mitsubishi)
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Mit 4,23 Metern fallen Captur und neuer ASX eine Spur kleiner aus als der alte ASX. Während der bei seinem Debüt 2010 noch als ausgewachsenes Kompakt-SUV durchging, fährt er heute eher in der Mini-SUV-Klasse. und tritt gegen Modelle wie VW T-Cross, Ford Puma, Peugeot 2008 oder den Allianz-Cousin Nissan Juke an. Allradantrieb, wie ihn der Vorgänger noch hatte, gibt es nicht mehr.

Cupra Born: Zwilling des VW ID.3.
Cupra Born: Zwilling des VW ID.3. (Quelle: Cupra)

Gleiches Auto- unterschiedliche Logos: Das ist Badge Engineering

Beim Badge-Engineering handelt es sich um einen Ausdruck, der vor allem in der Auto-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie vorkommt: Ein Hersteller entwickelt ein Produkt, andere übernehmen es und bringen ihr Logo (engl. "Badge") an.

Das "Engineering", also Konstruieren, ist dabei ironisch gemeint – schließlich fällt dabei kein großer Aufwand bei der Konstruktion an. In der Autobranche ist das Vorgehen weit verbreitet.

Beispiele: Aus dem Audi 50 wurde der erste VW Polo, Citroën C1, Toyota Aygo und Peugeot 107 waren baugleich, ebenso VW Up und Seat Mii.

Hauptgrund ist die Kostenersparnis, teils kaufen Hersteller auch Autos anderer Marken an, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern, so wie bei Suzuki: Der Swace ist eigentlich ein Toyota Corolla. Weil Suzuki keine sparsamen Hybrid-Modelle hat, gingen die Japaner mit Toyota die Kooperation ein, um den Durchschnittsverbrauch ihrer Modellpalette zu senken.

Unterschiede zwischen ASX und Captur gibt es vor allem bei Portfolio und Preisen. Zu letzteren sagt Mitsubishi so lange vor Marktstart noch nichts. Klar ist aber, dass die Japaner die von Renault gewährte zweijährige Werksgarantie auf fünf Jahre erhöhen.

Zudem will man sich beim Antriebsprogramm vom Teilespender absetzen. Zwar stammen alle Triebwerke aus dem Captur-Regal, je nach Markt könnten aber andere verfügbar gemacht werden.

Motoren: Hybriden und Benziner, aber keinen Diesel

Für Deutschland wird es in jedem Fall den 158 PS starken Plug-in-Hybriden auf Basis eines 1,6-Liter-Benziners geben. Darüber hinaus sind je nach Markt Benziner mit 1,0 und 1,3 Litern Hubraum sowie ohne und mit Mildhybridtechnik zu haben.

Komplettiert wird das Programm durch einen Vollhybriden, ein Diesel ist wie mittlerweile auch beim Captur nicht mehr vorgesehen.

Technik: Renault lässt grüßen

Display im Hochformat: Das Cockpit übernimmt der ASX bis auf das Logo auf dem Lenkrad vom Renault Captur.
Display im Hochformat: Das Cockpit übernimmt der ASX bis auf das Logo auf dem Lenkrad vom Renault Captur. (Quelle: Mitsubishi)

Infotainment und Technik übernimmt Mitsubishi für den ASX weitgehend von Renault. Dazu zählen das in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältliche Bildschirm-Bediensystem genauso wie das Multi-Sense-Individualisierungssystem, mit dem der Fahrer Fahrmodi und Ambiente nach seinen Vorstellungen anpassen kann.

Für Sicherheit sorgen unter anderem ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung. Optional nimmt der "MI-Pilot" dem Fahrer im Autobahnverkehr einen Teil der Lenkarbeit ab.

Neustart für die Mitsubishi in Europa

Für Mitsubishi markiert der neue ASX einen Neuanfang in Europa. Vor rund zwei Jahren hatten die Japaner verkündet, keine neuen Modelle mehr auf den Kontinent bringen zu wollen. Das wäre für die Marke wohl ein Tod auf Raten gewesen. Doch der damals neu angetretene Renault-Chef Luca de Meo änderte den Plan für den Allianzpartner und startete den Rückzug vom Rückzug, der nun mit dem ASX beginnt.

Fortsetzen soll ihn im Lauf des kommenden Jahres die Neuauflage des Kleinwagens Colt. Der wird sich ebenfalls bei Renaults Technik bedienen, soll sich aber deutlich stärker vom Schwestermodell Clio unterscheiden als sich der ASX vom Captur abgrenzt.

Weitere Modellpläne kommuniziert die Europa-Zentrale noch nicht. Allerdings dürfte auch das Mittelklasse-SUV Outlander nach Deutschland zurückkehren. Und ein erstes reines E-Auto steht ebenfalls in den Startlöchern.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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