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Coronavirus-Krise: Seat startet Produktion von Beatmungsgeräten

Große Hilfe  

Seat startet Produktion von Beatmungsgeräten

01.04.2020, 16:34 Uhr | dpa

Coronavirus-Krise: Seat startet Produktion von Beatmungsgeräten. Coronavirus: Wegen der Krise werden in vielen Ländern bestimmte medizinische Geräte knapp.  (Quelle: imago images/Deutzmann)

Coronavirus: Wegen der Krise werden in vielen Ländern bestimmte medizinische Geräte knapp. (Quelle: Deutzmann/imago images)

Die spanische VW-Tochter hat mit der Herstellung von Beatmungsgeräten begonnen. Damit will der Autohersteller Krankenhäuser während der Corona-Krise tatkräftig unterstützen. Das Werk nehme dafür große Umrüstungen in Kauf.

Im Hauptwerk Martorell bei Barcelona sei die Produktion für Beatmungsgeräte angelaufen, teilt Seat mit. 150 Beschäftigte nutzten eine Montagelinie für den Seat Leon zur Serienfertigung der Geräte. Dafür seien größere Umrüstungen nötig gewesen. Man wolle einen "Beitrag zur Entlastung des von der Corona-Krise schwer getroffenen spanischen Gesundheitssystems leisten", hieß es. Die Zulassung der Geräte stehe aber noch aus. Spanien ist nach Italien das derzeit von der Pandemie am stärksten betroffene Land in Europa.

Nicht nur VW will Krankenhäuser unterstützen

Der Bedarf an Medizintechnik ist weltweit groß. Auch in Deutschland wollen branchenfremde Firmen ihre Fertigung teilweise umstellen, um Krankenhäuser angesichts drohender Engpässe bei der Behandlung von Patienten mit schweren Covid-19-Verläufen zu unterstützen. Volkswagen selbst prüft ebenfalls, mit 3D-Druckern Teile und Kunststoff-Elemente für Beatmungsgeräte zu fertigen.

Siemens stellt ebenso Kapazitäten bei 3D-Druckern zur Verfügung. In den USA wollen Ford und der Industriekonzern General Electric 50.000 Beatmungsgeräte binnen 100 Tagen herstellen. Präsident Donald Trump hatte auch ein für Kriegszeiten gedachtes Gesetz angewandt, um General Motors zur Produktion der Geräte zu zwingen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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