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VW erklärt seinen erneuten Werbe-Eklat

Von dpa, mab

Aktualisiert am 22.02.2021Lesedauer: 2 Min.
VW: Der Autokonzern hat sich wegen einer Werbung mal wieder Ärger eingehandelt.
VW: Der Autokonzern hat sich wegen einer Werbung mal wieder Ärger eingehandelt. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Die Liste der Fehltritte bei VW wurde wieder einmal länger. Und einmal mehr ging es um eine Werbung. Nun hat der Autokonzern den Vorfall untersucht.

Der VW-Konzern musste erneut Kritik wegen eines umstrittenen Werbeauftritts im Internet einstecken. Nachdem eine Anzeige des Unternehmens auf dem ultrarechten US-Nachrichtenportal "Breitbart" erschienen war, zeigten sich Nutzer sozialer Netzwerke verwundert über die Platzierung. "Man sollte denken, Konzerne wie VW beauftragen nur Könner ihres Fachs", hieß es etwa in einem Tweet.


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Nach einer Untersuchung des Vorfalls nimmt VW nun Stellung: "Leider haben in dem konkreten Fall die automatischen Content-Filter eines Werbepartners einer Tochtergesellschaft der Volkswagen AG das Ausspielen des Ads auf "Breitbart" nicht verhindert", heißt es aus Wolfsburg. Die amerikanische Seite steht bei VW auf einer Liste von Publikationen, bei denen Werbeinhalte des Konzerns nicht veröffentlicht werden sollen – daher greifen normalerweise entsprechende Voreinstellungen, die das Schalten von Online-Anzeigen blockieren. Das funktionierte im vorliegenden Fall nicht richtig.

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Breitbart: Die berüchtigte US-Website verbreitet unter anderem Falschmeldungen und Verschwörungstheorien.
Breitbart: Die berüchtigte US-Website verbreitet unter anderem Falschmeldungen und Verschwörungstheorien. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Immer wieder Fehltritte und Anspielungen

Der Autohersteller war schon früher Adressat ähnlicher Kritik gewesen.

Im Sommer 2018 etwa beschwerte sich ein Twitter-User: "Ich bin mir sicher, dass 'Breitbart' kein passender Träger für Ihre Unternehmenswerte und -kultur ist." Auch damals erschien VW-Werbung auf der Website.

Im Frühjahr 2019 schwor Volkswagen-Chef Herbert Diess einige Manager des Konzerns mit dem Satz "Ebit macht frei" auf straffe Gewinnziele ein. Er meinte die operativen Rendite verschiedener Konzernmarken – seine Wortwahl erinnert aber an den Schriftzug "Arbeit macht frei", den die Nationalsozialisten an den Toren mehrerer Konzentrationslager angebracht hatten. Später entschuldigte er sich: "Es war in keiner Weise meine Absicht, diese Aussage in einen falschen Zusammenhang zu setzen", sagte Diess. "Dass diese Möglichkeit besteht, daran habe ich in diesem Moment nicht gedacht."

"Arbeit macht frei": Die Toraufschrift ist Sinnbild für die Schrecken in den Konzentrationslagern der Nazis.
"Arbeit macht frei": Die Toraufschrift ist Sinnbild für die Schrecken in den Konzentrationslagern der Nazis. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Erst im vergangenen Jahr hatte der Autobauer durch ein als rassistisch empfundenes Werbevideo für den Golf 8 bei Instagram einen Shitstorm ausgelöst. Ein schwarzer Mann war darin von einer weißen Hand herumgeschubst worden. VW entschuldigte sich relativ spät und überprüfte die Prozesse, die zur Beauftragung der zuständigen Agentur geführt hatten. Kontrollpannen wurden eingeräumt – Rechtsvorständin Hiltrud Werner sprach von "fehlender Sensibilität und prozessualen Fehlern". Interne Prüfungen hätten aber keine Hinweise auf Vorsatz und Absicht oder auch gezielte rassistische Anspielungen ergeben.

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Nach der Aufarbeitung der Vorgänge um den Instagram-Clip erklärte der damalige VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann, er werde dafür sorgen, dass es Ethikschulungen gibt und ein "Diversity Board" aufgebaut wird. Letzteres soll klare Freigabestandards zwischen Marketingabteilung und Agentur sichern.

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Von Markus Abrahamczyk
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