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Telegram sperrt Kanal von Propagandasender RT DE


Über 111.000 Mitglieder
Telegram sperrt Kanal von RT DE

Von t-online, arg

Aktualisiert am 04.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Telegram-AppVergrößern des BildesTelegram sperrte in der App den Kanal von RT DE. (Quelle: Thomas Trutschel/imago-images-bilder)
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Telegram hat den Kanal von RT DE gesperrt. Der russische Propagandasender bezeichnete den Kanal zuvor als "letzte Chance auf Direktinformationen" im Konflikt mit der Ukraine.

Der Messengerdienst Telegram hat Freitagmittag den Kanal des russischen Propagandasenders RT DE gesperrt. Dies berichtete zuerst das Onlinemagazin Golem.

Versucht man, den entsprechenden Kanal über die Telegram-App auf einem Smartphone mit deutscher Nummer zu öffnen, gelingt das nicht mehr.

Dort erscheint jetzt eine Nachricht mit dem Hinweis, dass der Kanal nicht angezeigt werden kann, weil er gegen lokale Gesetze verstößt.

Über die offizielle Internetseite ist der Telegram-Kanal immer noch abrufbar. Ebenfalls lässt sich der Kanal auch weiterhin über die App öffnen, wenn man beispielsweise neben der deutschen auch über eine russische Handynummer verfügt.

Wie Golem berichtet, ist die Zahl der Mitglieder seit Inkrafttreten des Sendeverbots russischer Staatsmedien stark gewachsen: So stieg die Nutzerzahl von 98.000 am Mittwoch auf über 111.000 Nutzer am Freitag (Stand: 12:45 Uhr).

RT und Sputnik haben Sendeverbot

Seit Mittwoch sind die EU-Sanktionen gegenüber Russland in Kraft. Diese sehen unter anderem ein Sendeverbot der russischen Staatsmedien RT und Sputnik vor. Ein entsprechendes Verbot kündigte die EU bereits am Wochenende an.

"Wir sind Zeugen massiver Propaganda und Desinformation über diesen ungeheuerlichen Angriff auf ein freies und unabhängiges Land", erklärte Ursula von der Leyen anlässlich des Verbots.

Die EU könne nicht zulassen, dass die russischen Propagandasender "ihre giftigen Lügen zur Rechtfertigung von Putins Krieg verbreiten oder die Saat der Spaltung in unserer Union säen".

Die Sperre betrifft alle Verbreitungswege der beiden Sender. Diese dürfen weder über Kabel noch über Satellit oder Internet in der EU ausgestrahlt werden.

Verwendete Quellen
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