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Verfassungsschutz warnt vor Hackerangriffen auf Smart-Home-Geräten


Heizung, Licht und Co.
Verfassungsschutz warnt vor Hackerangriffen auf Smart-Home-Geräte

Von t-online, jb

Aktualisiert am 04.09.2023Lesedauer: 2 Min.
CyberangriffVergrößern des BildesCyberangriffe: Auch Privathaushalte können von Hackerangriffen betroffen sein (Symbolfoto). (Quelle: Oliver Berg/dpa/dpa-bilder)
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Der digitale Thermostat, die smarte TV oder die intelligente Lichtsteuerung: Laut Verfassungsschutz sind bestimmte Besitzer dieser Geräte jetzt gefährdet.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt aktuell vor Cyberangriffen aus China. Die Hackergruppen hätten es dieses Mal nicht nur auf kleinere und mittlere Unternehmen, sondern auch auf Heimnetzwerke in Privathaushalten abgesehen, heißt es. Die Cyberangriffe richten sich auf zahlreiche Endgeräte, die nicht nur im Home-Office, sondern auch fürs Smart-Home genutzt werden.

"Diese Endgeräte [...] werden [...] durch Cyberangreifer übernommen und in der Folge in Cyberangriffskampagnen durch die APT-Gruppierungen APT 15 und APT 31 gegen staatliche und politische Stellen genutzt" erklärt das Bundesamt. Bereits 2022 wurden diese Gruppierungen als gefährlich eingestuft.

Welche Geräte sind gefährdet?

Laut Verfassungsschutz könnten folgende Geräte von Cyberangriffen betroffen sein:

  • Heim- beziehungsweise SoHo-Router (Small Office, Home Office)
  • Netzwerkspeicher/-festplatten (sogenannte NAS-Systeme)
  • Netzwerk-Drucker
  • SOHO-Firewall-Systeme
  • Smart Home- beziehungsweise Home Automation-Systeme wie beispielsweise Heizungen, Rollläden, Lichter und/oder Solaranlagen.

Welche Hersteller sind betroffen?

"Alle zuvor genannten Endgeräteklassen sind – unabhängig vom Hersteller – im Laufe des Einsatzes von Schwachstellen betroffen", erklärt der Verfassungsschutz im aktuellen Cyberbrief (02/2023).

Was sollten Verbraucher jetzt tun?

Das Bundesamt rät Verbrauchern, unbedingt die aktuellen Sicherheitsupdates für die genannten Endgeräte zu installieren und alte, "nicht mehr vom Hersteller unterstützte 'End-of-Life'- Geräte auszutauschen".

Zudem sollten Verbraucher stets kontrollieren, welche Geräte sich in ihrem Netzwerk befinden. Werden bestimmte Geräte oder ihre Zusatzfunktionen nicht mehr benötigt, sollten diese ausgeschaltet werden. Auch Cloud-Anwendungen, deren Zugänge die Verbraucher nicht mehr benötigen, sollten entweder geschlossen, individualisiert ("nicht benötigte Funktionen abschalten") oder gar deinstalliert werden.

Zudem sollte das Passwort für das Heimnetzwerk stets komplex und sicher sein, rät der Verfassungsschutz.

Verwendete Quellen
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