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Digitalkameras steigen laut "Digitimes" im Preis

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Deutlicher Trend  

Bericht: "Digitalkameras werden immer teurer"

Von Christian Fenselau

22.12.2014, 11:56 Uhr
Digitalkameras steigen laut "Digitimes" im Preis. Panasonic Lumix DMC-LX100 (Quelle: Hersteller)

Kameras wie die Panasonic Lumix DMC-LX100 haben große Sensoren und sind recht teuer. (Quelle: Hersteller)

Bei Festplatten, Fernsehern, Prozessoren und sogar Smartphones fallen die Preise eher, als dass sie steigen. Digitalkameras werden im Schnitt aber teurer. Das meldet der Branchendienst "Digitimes". Demnach haben sich in Industrienationen wie Deutschland, Großbritannien oder Japan die Preise für Kompaktkameras in den letzten Monaten stetig gesteigert.

Es sei der dritte Monatsanstieg in Folge, berichtet "Digitimes Research". Insgesamt wurde der Markt über die letzten neun Monate beobachtet. Besonders auffallend sei der Preisanstieg bei Kompaktkameras wie Canons PowerShot G7X, der Panasonic Lumix DMC-LX100 oder der Olympus Stylus 1. Die Olympus kostet 600, die Lumix 780 Euro. Die handliche Canon ist mit etwa 540 Euro noch die günstigste Wahl in dem Trio. Im Schnitt läge der Preis für eine Digitalkamera derzeit bei 290 Euro, so "Digitimes".

Gleichzeitig zum Preisanstieg sei das Angebot an neuen Kameras erheblich geschrumpft. Im Dezember 2014 seien lediglich 66 neue Modelle auf den Markt gekommen – letztes Jahr gab es noch 136 neue Digitalkameras zu Weihnachten.

Eine Ursache für diesen Wandel ist schnell gefunden: Smartphones. Die Kameras besserer Smartphones sind mittlerweile so gut, dass sie für Schnappschüsse locker ausreichen, und ergänzende Apps bieten einen Zusatznutzen. Die traditionelle Kamera kann diesem Wandel kaum etwas entgegensetzen. Darüber hinaus seien auch die Preise für Bildsensoren erheblich gestiegen, was Produktion von Digitalkameras natürlich insgesamt verteuere.

Große Bildsensoren statt massig Megapixel

Doch das bedeutet nicht, dass der Endverbraucher immer mehr Geld für die gleiche Ware zahlen muss. Denn die Hersteller bringen vermehrt Hightech-Kameras mit auf den Markt, mit denen sie sich deutlich von den Smartphone-Kameras absetzen können. Das sind etwa Super-Zoomer oder Modelle mit einem großen Bildsensor. Der Sensor einer billigen Kompaktkamera ist dagegen kaum größer als der einer Smartphone-Knipse.

Insbesondere der Trend zu größeren Bildsensoren wird viele Foto-Fans erfreuen. Anders als die Anzahl der Megapixel ist die Größe des Sensors maßgeblich für die Bildqualität entscheidend. Das Megapixelrennen ist auch weitgehend ausgereizt, denn es ist nicht zu vermitteln, warum beispielsweise 24 Megapixel bei gleichbleibender Sensorgröße besser sein sollen als 20.

Das Gegenteil ist in der Regel der Fall: Da der Platz pro Bildpunkt kleiner wird, kann dieser weniger Licht einfangen. Das führt im Ergebnis zu stärkerem Bildrauschen, sobald die Lichtverhältnisse nicht mehr optimal sind.

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Keine Seltenheit: Kompaktkameras über 1000 Euro

Auch Canons PowerShot G7X, die Panasonic Lumix DMC-LX100 oder die Olympus Stylus 1 haben Bildsensoren, die noch vor kurzem System- oder den großen Spiegelreflexkameras vorbehalten waren. Im Unterschied zu ihnen sind sie aber noch handlich. Derartige Modelle ziehen den Durchschnittspreis deutlich nach oben. Sogar Kompaktkameras über 1000 Euro sind keine Seltenheit mehr. Schon im letzten Jahr hat Fuji mit seinem Retro-Modell FinePix X100S gezeigt, dass eine 1000-Euro-Kamera selbst ohne optischen Zoom erfolgreich sein kann.

Wer eine billige Kompaktkamera erwerben will, muss sich dennoch nicht beeilen, denn aussterben werden sie vorerst noch nicht. Nicht jeder hat ein teures Smartphone mit guter Kamera, auch für Kinder können Billigknipsen sinnvoll sein. Doch der Bedarf an Einfach-Modellen wird weiter schwinden.

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