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Aus für "Nearby Notifications": Google stellt nervige Push-Nachrichten ab

Zu viel Lokal-Spam  

Google stellt nervige "in deiner Nähe"-Push-Nachrichten ab

26.10.2018, 16:12 Uhr | str, t-online.de

Aus für "Nearby Notifications": Google stellt nervige Push-Nachrichten ab. Eine Frau blickt genervt auf ihr Smartphone: Googles "Nearby Notifications" wurde vor allem für Spam-Mitteilungen genutzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/SIphotography)

Eine Frau blickt genervt auf ihr Smartphone: Googles "Nearby Notifications" wurde vor allem für lokale Spam-Mitteilungen genutzt. (Quelle: SIphotography/Thinkstock by Getty-Images)

Über die Android-Funktion "Nearby Notifications" sollten User eigentlich nützliche Informationen zu Angeboten in ihrer Umgebung erhalten. Doch genutzt wurde die Push-Nachrichten vor allem zur Verbreitung von Spam. Jetzt zieht Google Konsequenzen.

In einem Blog-Eintrag hat Google bekannt gegeben, dass die Android-Funktion "Nearby Notifications" eingestellt wird. Ursprünglich wurde sie 2015 eingeführt, um User basierend auf ihren GPS-Daten Apps und Inhalte zu empfehlen oder auf Angebote in ihrer Nähe aufmerksam zu machen. So wurden dem Nutzer beispielsweise Sehenswürdigkeiten oder kostenlose WLAN-Hotspots vorgeschlagen. In der Nähe von Bushaltestellen wurden Fahrzeiten eingeblendet. 

Allerdings muss sich Google nun selbst eingestehen, dass der Dienst vor allem für lokale Spam-Nachrichten genutzt wurde. Das machte den Service extrem unbeliebt bei den Nutzern. In den Android-Foren beklagten sich viele Nutzer über die Erweiterung, die zudem am Akku und Datenvolumen sauge.

Am 6. Dezember 2018 zieht der Konzern deshalb nun einen Schlussstrich. Bis dahin erklärt Google auf seinen Hilfe-Seiten, wie man die Funktion deaktiviert. Dazu geht man in den Smartphone-Einstellungen auf das Menü "Google" und wählt "Nearby" aus. Mit einem Klick auf das Rädchen lässt sich die Funktion konfigurieren und man kann für verschiedene Benachrichtigungskategorien die Anzeige von Links deaktivieren. In Deutschland scheint der Dienst aber nicht sehr weit verbreitet zu sein. 

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Ganz vom Tisch ist die Grundidee aber sicherlich nicht. Für Google bedeutet ortsbezogene Werbung eine weitere interessante Einkommensqeulle. Und auch Einzelhändler warten nur darauf, shoppenden Passanten Push-Nachrichten aufs Handy schicken zu können, um sie mit den Angeboten des Tages in ihre Geschäfte zu locken. 

Verwendete Quellen:

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