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iOS 14: Was das neue iPhone-Betriebssystem kann und wer es bekommt

Neues iPhone-Betriebssystem  

Was iOS 14 kann – und wer es bekommt

24.06.2020, 10:56 Uhr
iOS 14: Was das neue iPhone-Betriebssystem kann und wer es bekommt. Ein iPhone mit iOS 14: Das neue Apple-Betriebssystem ermöglicht die Anordnung von Widgets auf dem Start-Bildschirm. (Quelle: Apple)

Ein iPhone mit iOS 14: Das neue Apple-Betriebssystem ermöglicht die Anordnung von Widgets auf dem Start-Bildschirm. (Quelle: Apple)

Apple hat eine neue Version des iPhone-Betriebssystems angekündigt. Für Nutzer ändert sich dabei einiges. Doch welche Geräte bekommen iOS 14?

Die Entwicklerkonferenz WWDC gehört zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres im Veranstaltungskalender von Apple. Der iPhone-Hersteller zeigt Software-Entwicklern hier, mit welchen Neuheiten in den kommenden Monaten zu rechnen ist. In der Regel geht es dabei nicht um Geräte, sondern um neue Betriebssystem-Versionen und Funktionserweiterungen.

Bei der WWDC 2020, die wegen der Corona-Krise rein virtuell stattfand, spielte am Montag auch Apples geplanter Wechsel von Intel-Prozessoren zu hauseigenen CPUs in den Mac-Computern eine große Rolle. Top-Thema Nummer zwei waren die neuen Versionen der Geräte-Betriebssysteme, insbesondere iOS 14 und iPadOS 14 – die anstehenden großen Updates für iPhones und iPads. Was sich mit iOS 14 für Nutzer ändert:

Mehr Übersicht und Ordnung

Die offensichtlichste Änderung in der neuen Betriebssystem-Version ist die App Library. Diese soll es Nutzern erleichtern, den Überblick über die installierten Apps zu behalten und möglichst schnell das gewünschte Programm zu finden. Dafür werden die Apps automatisch in Gruppen beziehungsweise Ordnern wie Unterhaltung, Gesundheit und Fitness oder Social gebündelt. Je nach persönlicher Nutzung werden einzelne Apps zu bestimmten Zeiten hervorgehoben.

Apps werden in iOS 14 automatisch in Gruppen angeordnet. (Quelle: Apple)Apps werden in iOS 14 automatisch in Gruppen angeordnet. (Quelle: Apple)

Mehr Informationen dank Widgets

Was Android bereits seit Jahren ermöglicht, soll jetzt auch auf iOS kommen: Mit Widgets können Nutzer bestimmte Informationen und Funktionen installierter Apps direkt auf dem Start-Bildschirm anzeigen lassen. Das kann ein Audio-Player sein, ein Wetter-Überblick oder ein Fenster mit Börsen-Informationen.

Einfacher Dinge gleichzeitig machen

Apple verbessert in iOS 14 auch das Multitasking. Apps, die gleichzeitig arbeiten, können künftig auch gleichzeitig betrachtet werden. Dafür wird ein verkleinertes App-Fenster über den aktuellen Bildschirminhalt gelegt. So ist es zum Beispiel möglich, den Browser zu nutzen und dabei ein Video anzusehen oder mit der virtuellen Assistentin Siri zu kommunizieren. Auch eingehende Anrufe legen sich nicht mehr automatisch über den kompletten Bildschirm, sondern erscheinen dezent am oberen Bildschirmrand.

Nicht immer gleich eine App installieren

Praktisch sind auch die neuen App Clips. Wer künftig einmalig bestimmte Online-Funktionen von Firmen nutzen möchte, braucht sich dafür nicht gleich eine App zu installieren. Ein NFC-Tag oder ein QR-Code genügen, um bestimmte Funktionen oder Informationen des Anbieters aufzurufen. So ist der E-Scooter schnell und unkompliziert ausgeliehen oder das Nahverkehrs-Ticket gekauft, ohne die jeweilige App installieren zu müssen.

Dank den neuen App Clips müssen Nutzer künftig nicht immer gleich eine App installieren. (Quelle: Apple)Dank den neuen App Clips müssen Nutzer künftig nicht immer gleich eine App installieren. (Quelle: Apple)

Smartphone statt Autoschlüssel

Interessant ist auch die Möglichkeit, das iPhone als Autoschlüssel zu nutzen. Über den NFC-Chip wird eine Verbindung zum eigenen Wagen aufgebaut und dieser geöffnet. Die digitalen Autoschlüssel lassen sich bei Bedarf sogar über die Nachrichten-App an andere Nutzer weiterleiten, um etwa Freunden oder Bekannten die Nutzung des Autos zu ermöglichen. Zum Start wird die Funktion nur beim neuen 5er BMW unterstützt, weitere Fahrzeugtypen anderer Hersteller sollen folgen.

Mehr Funktionen für Apple-Apps

Mit dem iOS-Update sollen auch diverse Verbesserungen in Apple-Apps kommen. So soll die Karten-App, ähnlich wie man dies bereits von Google Maps kennt, künftig auch Fahrrad-Routen empfehlen können. E-Auto-Fahrern werden auf Wunsch Ladestationen auf ihrem Weg angezeigt, die mit dem jeweiligen Auto kompatibel sind.

Ganz neu – zumindest für Apple – ist die Transite-App. Die Übersetzungssoftware soll zum Start elf Sprachen (darunter Deutsch) verstehen und auch offline funktionieren. Von anderen Anbietern gibt es vergleichbare Apps schon seit etlichen Jahren.

Wer bekommt das neue iOS 14?

Das sind die kompatiblen Modelle:

  • iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max
  • iPhone XS, iPhone XS Max
  • iPhone XR
  • iPhone X
  • iPhone 8, iPhone 8 Plus
  • iPhone 7, iPhone 7 Plus
  • iPhone 6s, iPhone 6s Plus
  • iPhone SE
  • iPhone SE 2020
  • iPod touch (7. Generation)

Detailänderungen in iPadOS 14

Nicht ganz so umfangreich wie in iOS sind die Neuerungen in iPadOS. In Version 14 gibt es auch hier Widgets für den Start-Bildschirm sowie die dezenteren Hinweise auf eingehende Anrufe. In mehreren Apple-Apps gibt es jetzt ein neues seitliches Hautpmenü, wordurch die wichtigsten Funktionen schneller erreichbar sind.

In iPadOS 14 bekommen einige Apple-Apps ein neues seitliches Hauptmenü. (Quelle: iOS)In iPadOS 14 bekommen einige Apple-Apps ein neues seitliches Hauptmenü. (Quelle: iOS)

Wer iPadOS 14 bekommt

  • iPad Pro
  • iPad ab 5. Generation
  • iPad mini ab 4. Generation
  • iPad Air 2 und 3

WatchOS: Schlaf und Hygiene im Blick

Auch der Apple Watch haben die Entwickler neue Funktionen spendiert. In watchOS 7 können Nutzer ihre personalisierten Zifferblätter erstmals mit anderen teilen und so Designs oder Funktionen weitergeben. Praktisch ist das neue Schlaf-Tracking, das am Morgen zeigt, wie ruhig oder unruhig die Nacht verlaufen ist.

Die Apple Watch erkennt bald, wenn sich der Nutzer die Hände wäscht und aktiviert einen Timer. (Quelle: Apple)Die Apple Watch erkennt bald, wenn sich der Nutzer die Hände wäscht und aktiviert einen Timer. (Quelle: Apple)

Die Smartwatch erkennt auch bald, wann sich der Nutzer die Hände wäscht und startet einen 20-Sekunden-Timer. Diese Zeitspanne gilt als notwendig für hygienisch saubere Hände – eine hilfreiche Funktion gerade in Corona-Zeiten.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherchen

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