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Engpässe bei Qualcomm: Smartphoneherstellern gehen wohl Chips aus

Engpässe bei Qualcomm  

Smartphoneherstellern gehen wohl Chips aus

09.03.2021, 10:41 Uhr | t-online, blu

Engpässe bei Qualcomm: Smartphoneherstellern gehen wohl Chips aus . Qualcomm: Die Smartphone-Hersteller leiden unter Engpässen bei der Chip-Produktion. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Qualcomm: Die Smartphone-Hersteller leiden unter Engpässen bei der Chip-Produktion. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Die Smartphonehersteller leiden unter Chipmangel. Samsung und Xiaomi haben deswegen wohl bereits den Verkauf von günstigen Smartphones eingestellt. Und die Lage dürfte sich kaum bessern. 

Den Smartphoneherstellern mangelt es an Chips. Wie das Portal "heise.de" unter Berufung auf die südkoreanische Zeitung "Korea Economic Daily" berichtet, haben mehrere Smartphonehersteller, darunter Samsung und Xiaomi, den Verkauf von Einsteiger- und Mittelklassegeräten in vielen Ländern bereits gestoppt. Laut dem Bericht mangele es an Snapdragon-Chips des weltweit größtem Halbleiterlieferanten Qualcomm.

Den Smartphoneherstellern könnten sogar Produktionsstillstände drohen, heißt es in dem Bericht aus Südkorea. Mit ähnlichen Zuständen hat bereits die Automobilbranche zu kämpfen. Um die Produktion neuerer Modelle mit den noch vorhandenen Chips aufrechtzuerhalten, hätten einige Hersteller daher bereits den Verkauf günstigerer Modelle eingestellt. 

Schlechte Aussichten

In den kommenden Monaten dürfte sich die Lage kaum bessern. Die Hersteller müssten sich nach Angaben der Marktbeobachter von IHS Markit auf Lieferzeiten von bis zu acht Monaten bei neu bestellten Qualcomm-Chips einstellen. Auch der künftige Qualcomm-Chef Christiano Amon erklärte kürzlich in einem Interview, dass die Engpässe dieses Jahr wohl weiter anhalten werden. Der Präsident von Xiaomi, Lu Weibing, sprach im chinesischen sozialen Netzwerk Weibo gar von einem extremen Mangel. 

Die Nachfrage nach Qualcomm-Chips hatte im vergangenen Jahr stark zugenommen. Vor allem chinesische Hersteller wie Oppo, Vivo und Xiaomi, die von den Verkaufsrückgängen des Marktführers Huawei profitierten, setzen überwiegend auf Snapdragon-Chips. Umwelteinflüsse wie Extremwetter oder Erdbeben haben die weltweite Chipproduktion zuletzt stark beeinflusst. So sorgte etwa ein kältebedingter Stromausfall in Texas dafür, dass die dortige Chipproduktion von Samsung seit zwei Wochen stillsteht. Wohlmöglich kann der Betrieb erst nächsten Monat wiederaufgenommen werden.

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