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Digital gut organisiert: Kalender für Smartphone, Rechner und Co

Digital gut organisiert  

Kalender für Smartphone, Rechner und Co

27.12.2018, 09:34 Uhr | dpa

Digital gut organisiert: Kalender für Smartphone, Rechner und Co. Ein digitaler Kalender kann deutlich übersichtlicher sein als der vollgekritzelte Papier-Begleiter.

Ein digitaler Kalender kann deutlich übersichtlicher sein als der vollgekritzelte Papier-Begleiter. Foto: Robert Günther. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) – Wer vom analogen Kalender auf das digitale Gegenstück umsteigt, kann von Vorteilen profitieren: einfaches Handling, Erinnerungsfunktionen und Schnittstellen zu anderen Diensten sorgen für ein Terminmanagement mit mehr Komfort.

"Veränderung ist im Alltag ein ständiger Begleiter", sagt Jörg Geiger vom Technikmagazin "Chip". "Auf dem Papier muss man dann streichen und etwas neu eintragen - digital lässt sich ein Termin leicht löschen oder verschieben." Der digitale Kalender kann auch nicht verloren gehen, und dank der Cloud synchronisieren sich die Termine und sind auf dem Rechner, dem Tablet und dem Smartphone immer aktuell.

Nützliche Funktionen

Als Standardanwendungen sind Kalender in Betriebssystemen wie Windows, iOS, Android und MacOS vorinstalliert. Die Anwendungen bieten bereits eine Reihe nützlicher Funktionen. Wiederholende Termine und Erinnerungen, verschiedene Ansichten oder eine Verknüpfung zu Google Maps beispielsweise. Damit erinnert die App ihren Nutzer, wann es Zeit zum Aufbrechen für einen Termin ist. Auch das Anlegen von verschiedenen Kalendern ist meist möglich. Ehepaare können so zum Beispiel ihre beruflichen Termine separat von den gemeinsamen Familienaktivitäten eintragen. Die Termine können auch per E-Mail mit anderen geteilt werden.

Doch der Markt für Kalender-Apps ist riesig: Wer neben seinem iCloud- oder Google-Konto noch andere Mail-Konten nutzt, kann auch die dort integrierten Kalender nutzen. Und in den App Stores gibt es noch haufenweise Anwendungen für unterschiedliche Bedürfnisse. Einige sind noch stark an den Papierkalender angelehnt, andere unkonventionell.

Drei Apps

Bei der App "Time Tree" steht etwa die gemeinsam verbrachte Zeit im Mittelpunkt der Planung. Familien haben einen Überblick über die Termine der Mitglieder, außerdem enthält die App einen Chat.

Der "Business Calendar 2" ist mit 4,75 Euro in der Pro-Version recht teuer, verfügt aber über besonders viele Funktionen. "Mit dem schafft man Arbeit weg", sagt Geiger. Aufgaben lassen sich in Unteraufgaben strukturieren und priorisieren. Es gibt auch eine Wettervorhersage, Termine können per Drag-and-Drop verschoben werden.

Die 5,49 Euro teure App "Fantastical 2" für iOS ist unkonventionell: Termine und Aufgaben können in sprachlicher Form eingegeben werden. Aus dem eingetippten "Mittagessen mit Laura morgen um 14 Uhr" generiert die App den Termin. Auch eine Spracheingabe ist möglich.

Worauf es ankommt

Allerdings ist nicht unbedingt die App ausschlaggebend, sondern das Kalenderformat, sagt Alexander Kuch vom Telekommunikationsportal "teltarif.de". "Die drei großen Kalenderanbieter Google, Apple und Microsoft unterstützen zum Teil auch herstellerübergreifende Standards oder implementieren die Standards der Konkurrenten, um die Kalender des jeweils anderen Anbieters importieren oder synchronisieren zu können." Standards für den Austausch von Kalendern sind CalDAV, iCal und das Microsoft-Exchange-Format.

Generell ist auch die Offline-Nutzung der Kalender-Apps möglich. Die Termine werden dann lokal auf dem Gerät gespeichert, sagt Kuch. Das garantiere einen hohen Datenschutz, sofern das Gerät nicht verloren geht. Andererseits haben Nutzer von anderen Geräten aus dann keinen Zugriff auf den Kalender. Wer eine Online-Synchronisation der Daten zulässt, kann von allen Geräten an seine Termine heran. Allerdings ist der Datenschutz geringer. "Nachteilig ist, dass die Anbieter über die AGB theoretisch die Kalenderdaten mitlesen oder Geheimdiensten Zugriff darauf ermöglichen können", sagt Kuch.

Auch sollte man bei einer Kalender-App darauf achten, welche Zugriffsberechtigung die App fordert, rät Dlugos: "Benötigt eine App etwa Zugriff auf die Anrufliste, ohne eine Funktion, die das nutzt, sollte man sich nach einer Alternative umschauen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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