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5G oder WLAN: Neue Behörde soll über Strahelnrisiken informiere

Bei 5G oder WLAN  

Neue Behörde soll über Strahlenrisiken informieren

06.02.2020, 08:44 Uhr | dpa

5G oder WLAN: Neue Behörde soll über Strahelnrisiken informiere. Ein Funkmast von Vodafone (Symbolbild): Mit einer neuen Behörde will die Regierung Bürger über Fragen um Strahlenschutz informieren.  (Quelle: dpa/Stefan Sauer)

Ein Funkmast von Vodafone (Symbolbild): Mit einer neuen Behörde will die Regierung Bürger über Fragen um Strahlenschutz informieren. (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

Kann Handystrahlung Lebewesen schaden? Solche Sorgen haben manche Menschen immer wieder. Mit einem neuen Behörde will die Regierung Bürger nun aufklären.

Angesichts von Vorbehalten in der Bevölkerung will die Bundesregierung die Bürger besser über Fragen rund um den Strahlenschutz etwa bei 5G-Sendemasten oder WLAN informieren. Dazu richtet das Bundesamt für Strahlenschutz das neue "Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder" in Cottbus ein. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) informierte darüber am Mittwochvormittag in Berlin. Die Bundesregierung hatte auf ihrer Digitalklausur im November angekündigt, bei Bürgern um mehr Verständnis für neue Funkmasten zu werben.

Bei Einhaltung bestehender Grenzwerte seien nach dem derzeitigen Kenntnisstand keine gesundheitsschädigenden Auswirkungen durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder wissenschaftlich belegt, teilten das Ministerium und das Bundesamt mit.

Mit dem Kompetenzzentrum sollen Bürger nun aber "frühzeitig und verlässlich" informiert werden. "Sowohl die Energiewende als auch die Digitalisierung sind entscheidende Projekte für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands", betonte Schulze. "Wenn es hier Bedenken gibt, müssen wir diese ernst nehmen und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern aufgreifen."

Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Inge Paulini, erklärte, eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr habe deutlich gezeigt, dass es in der Bevölkerung großen Bedarf an Informationen zum Thema Strahlenschutz gebe. "In Zukunft wollen wir daher noch gezielter und breiter über die gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Felder informieren."

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