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Mobilfunkgipfel: Bundesregierung plant Milliardeninvestition gegen Funklöcher

Mobilfunkgipfel  

Regierung plant Milliardeninvestition gegen Funklöcher

15.06.2020, 10:27 Uhr | AFP

Mobilfunkgipfel: Bundesregierung plant Milliardeninvestition gegen Funklöcher. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Die Bundesregierung will den Mobilfunkausbau in Deutschland mit viel Geld unterstützen.  (Quelle: imago images/Jürgen Heinrich)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Die Bundesregierung will den Mobilfunkausbau in Deutschland mit viel Geld unterstützen. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago images)

Laut einem Medienbericht will die Bundesregierung den Mobilfunkausbau mit 1,1 Milliarden Euro unterstützen. Das Geld soll vor allem in Standorte schließen, wo heute noch Funklöcher klaffen. 

Der Bund will einem Medienbericht zufolge mit 1,1 Milliarden Euro bis zu 5.000 Funklöcher schließen. Versorgungslücken sollten dort beseitigt werden, "wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau auch aufgrund von Versorgungsverpflichtungen oder Ausbauzusagen zeitnah nicht zu erwarten ist", zitierte das Nachrichtenportal "The Pioneer" am Montag aus dem Entwurf der Abschlusserklärung für den Mobilfunkgipfel am Dienstag. Eine Kofinanzierung durch Länder und Kommunen ist demnach nicht vorgesehen. Die Betreiber müssten sich jedoch an den Kosten beteiligen.

Mobilfunkmasten sollen schneller genehmigt werden

"Jeder hat gesehen, wie wichtig und notwendig die flächendeckende Verfügbarkeit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ist, auch um die Herausforderungen der Corona-Krise zu bewältigen", zitierte "The Pioneer" aus dem Entwurf. Koordiniert werden soll der Ausbau demnach von einer Mobilfunk-Infrastrukturgesellschaft des Bundes.

Laut dem Beschlusspapier sollen die Verfahren zur Genehmigung von Mobilfunkmasten beschleunigt werden, wie das Portal berichtete: "Ziel ist es, dass Anträge auf Genehmigung von Mobilfunkstandorten binnen einer Frist von drei Monaten nach der Vorlage vollständiger Antragsunterlagen beschieden werden." Außerdem wolle die Regierung mit einer Kommunikationsinitiative über Anwendungsfelder und mögliche Risiken der Mobilfunktechnologie informieren.

Es war Scheuers zweiter Mobilfunkgipfel 

Verkehrs- und Digitalminister Andreas Scheuer (CSU) hat mehrere Ressortkollegen, Spitzenmanager der drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica sowie die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetags, Verena Göppert, zum Mobilfunkgipfel eingeladen. Es ist der zweite in der Amtszeit Scheuers.

Beim ersten Mobilfunkgipfel im Sommer 2018 hatte der Minister eine Ausbauoffensive angekündigt; binnen drei Jahren sollten 99 Prozent aller Haushalte in Deutschland Handyempfang haben. Telekom, Vodafone und Telefónica erklärten sich damals bereit, die Lücken in der Mobilfunkversorgung bis ins Jahr 2021 weitgehend zu schließen.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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