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Polizei: Maskenverweigerer mit falschem Attest machen sich strafbar

Von dpa
Aktualisiert am 21.08.2020Lesedauer: 1 Min.
Ein Plakat weist auf die Maskenpflicht hin: Immer mehr Menschen versuchen sich mit einem ärztlichen Attest vor dem Tragen einer Maske zu drücken.
Ein Plakat weist auf die Maskenpflicht hin: Immer mehr Menschen versuchen sich mit einem ärztlichen Attest vor dem Tragen einer Maske zu drücken. (Quelle: Andreas Arnold/dpa-bilder)
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Immer mehr Gegner der Corona-Maßnahmen versuchen sich mit einem ärztlichen Attest aus dem Internet vor der Maskenpflicht zu drücken. Die Polizei macht jetzt unmissverständlich klar: So läuft das nicht.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass ein selbstausgefülltes Attest aus dem Internet nicht von der Pflicht befreit, an Bahnhöfen und in Bussen und Bahnen eine Maske zu tragen. Immer wieder legten Menschen bei Verstößen Online-Atteste vor, die sie angeblich von der Pflicht befreiten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, teilte die Bundespolizeiinspektion Münster mit.

Ein Arzt habe das Blanko-Attest auf seiner Homepage angeboten, Nutzer hätten ihm zufolge nur ihren Namen und ihre Adresse eintragen müssen. Dem widerspricht die Polizei: Mit dem Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse mache man sich strafbar. Dazu komme eine Anzeige, da Mund und Nase nicht bedeckt seien.

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