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Vodafone stellt auf volle 5G-Datenpower um

Von dpa, jnm

Aktualisiert am 02.11.2021Lesedauer: 3 Min.
Der 5G-Ausbau bei Vodafone in Deutschland kommt sehr gut voran.
Der 5G-Ausbau bei Vodafone in Deutschland kommt sehr gut voran: Jetzt erhalten Kunden mehr Leistung. (Quelle: Christoph Dernbach/dpa)
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Vodafone schaltet nun die nächste Ausbaustufe von 5G frei: 5G Standalone ist jetzt für rund 10 Millionen Menschen verfügbar – und soll viele der vollmundigen Technik-Versprechen endlich einlösen.

Vodafone will sein 5G-Mobilfunknetz in Deutschland flächendeckend auf die nächste Entwicklungsstufe umstellen, die ohne die Vorgängertechnik LTE auskommt. Das kündigte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf an. Dabei sollen sämtliche 5G-Antennen und das Kernnetz auf "5G Standalone" (5G SA) migriert werden.

Erst durch diese Neuerung kann 5G mittelfristig seine Stärken gegenüber der Vorgängertechnik LTE (4G) ausspielen. Die neue Technik verringert die Daten-Laufzeiten (Latenz) spürbar. In einem ersten Schritt will Vodafone diese Latenz auf 10 Millisekunden (ms) herabsetzen. Das heißt, dass bei der Übertragung von Daten nur eine Verzögerung von einer hundertstel Sekunde auftritt.

Das ist schon deutlich besser, als die bei LTE üblichen 20 bis 40 ms Latenz – aber noch längst nicht das einst für 5G versprochene Ziel von Latenzen von einer Millisekunde und weniger.

Erst wenn diese Stufe erreicht ist, ermöglicht das 5G-Netz beispielsweise die Steuerung von Maschinen in Echtzeit, vernetzte Verkehrssteuerung oder verzögerungsfreie Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, wie das von Mark Zuckerberg geplante Metaverse.

Dafür werde allerdings noch ein weiterer Ausbau der Netzinfrastruktur notwendig sein, erklärte Vodafone gegenüber t-online. Etwa durch viele zusätzliche Server, die die Wege der Daten verkürzen und den Transport beschleunigen.

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Vorerst soll 5G SA aber möglichst schnell für alle Kunden verfügbar gemacht werden. Bereits Ende nächsten Jahres soll die volle 5G-Ausbaustufe für rund 60 Millionen Menschen erreichbar sein.

In der Praxis wird diese Verfügbarkeit allerdings auch durch die Endgeräte limitiert. Bislang unterstützen nur zwei Smartphonemodelle die neue Technologie: Das Samsung S21 und das Oppo Find X3 Pro. Allerdings sind bereits heute noch viele weitere Geräte hardwareseitig auf 5G SA vorbereitet, darunter auch das iPhone 13. Hier fehlt es allerdings noch an einem Softwareupdate.

Bisher ist 5G Standalone vielfach noch im Testmodus

Vor diesem Hintergrund halten sich die Vodafone-Wettbewerber auch noch mit einem großangelegten Ausbau der neuen Technik zurück: Die Deutsche Telekom testet 5G SA seit Februar in Garching bei München, hat bislang aber noch keinen größeren Live-Betrieb in der Fläche angekündigt. Wettbewerber Telefónica (O2) hat unter anderem mit Virtual-Reality-Gaming-Anwendungen in einem Testnetz mit 5G SA experimentiert.

Immerhin – mit 5G SA könnte endlich auch das Versprechen höherer Bandbreiten eingelöst werden. Derzeit bietet 5G selten mehr Geschwindigkeit als ein gutes LTE-Netz. Hier sollen bald 1 GBit/s und mehr möglich sein.

Auch der generelle Ausbau von 5G schreitet bei Vodafone voran: In den vergangenen Tagen habe man 5000 weitere 5G-Antennen in Betrieb genommen. Damit seien nun 15.000 5G-Antennen an 5000 Standorten live. "Wir erreichen bis zum Jahresende 2021 rund 35 Millionen Menschen mit 5G." Ursprünglich hatte Vodafone mit einer Reichweite von 30 Millionen gerechnet.

Mit 5G SA macht die Technologie einen großen Schritt in Richtung Mobilfunk-Zukunft. Zudem bietet die neue Ausbaustufe auch ein neues Frequenzband: 700 MHz. Es bietet in ländlichen Gebieten eine deutlich höhere Reichweite – und hat auch im innerstädtischen Bereich Vorteile: Auf dieser Frequenz werden die Signale nicht so stark durch Hauswände abgeschirmt, sodass damit auch innerhalb der Wohnung guter 5G-Empfang möglich ist.

Allerdings ist auch dafür ein Update am Smartphone nötig, das etwa auch Samsungs S21 noch nicht hat. Schon im kommenden Jahr könnte die Verfügbarkeit sowohl bei den Mobilfunk-Anbietern als auch bei den Geräteherstellern bereits deutlich besser aussehen.

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