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Russland blockiert Google News

Von dpa, sha

Aktualisiert am 24.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Google News Startseite: Deutsche Verlage verlangen von dem Suchmaschinenkonzern eine Gewinnbeteiligung. Google hat das bisher ausgeschlossen.
Google News Startseite: In Russland ist der Dienst jetzt gesperrt. (Quelle: GM Stock/getty-images-bilder)
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Die russische Medienaufsichtsbehörde hat Google News blockiert. Der Grund sei die Verbreitung von "irreführenden" Informationen über den Ukraine-Krieg.

Nach zahlreichen anderen Medien und Netzwerken hat Russland jetzt Google News gesperrt. Über die Plattform seien Materialien veröffentlicht worden, die "irreführende Informationen von öffentlichem Interesse über den Verlauf der speziellen Militäroperation in der Ukraine" enthalten hätten. Das teilte die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit.

Facebook und Instagram verboten

Am Montag hatte ein Gericht die beiden bereits blockierten Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram als "extremistisch" verboten. Hintergrund ist eine Entscheidung des US-Konzerns Meta, zu dem Facebook und Instagram gehören, Aufrufe zur Gewalt gegen russische Truppen in der Ukraine zuzulassen.

In Russland wird der Krieg gegen die Ukraine als "Militäroperation" bezeichnet. Es droht im schlimmsten Fall eine Haftstrafe für das Verbreiten angeblicher Falschnachrichten über die russische Armee.

Russland blockiert Dutzende Medienportale

Vergangene Woche wurden durch die russische Medienaufsicht Roskomnadsor über 30 Webseiten von russischen und internationalen Medien blockiert. Darunter die Enthüllungswebseite "Bellingcat", zwei russischsprachige israelische Nachrichtenseiten und regionale Portale wie "Permdaily.ru".

Ebenfalls gesperrt worden ist die russische Zeitung "Nowyje Iswestija", die seit 2016 aber auch nur noch online zu lesen war. Die britische BBC ist ebenfalls Opfer der Sperre geworden. Mehrere ukrainische Medien und ein estnisches Portal, das ebenfalls Nachrichten auf russischer Sprache anbietet, sind nicht mehr von russischen IP-Adressen aus erreichbar.

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