Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalInternet & SicherheitInternet

"Holographie": Netzbetreiber arbeiten an 3D-Telefonaten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWeltmeister legt Protest gegen Spiel einSymbolbild für einen TextKreuzfahrtschiff von Monsterwelle erfasstSymbolbild für einen TextWM: "Deutschland von Spanien verraten"Symbolbild für einen TextManuel Neuer spricht über seine ZukunftSymbolbild für einen TextSo viel Geld kassieren Städte durch BlitzerSymbolbild für einen TextLkw-Fahrer auf der A2 eingeklemmtSymbolbild für einen TextBekannter Kannibale stirbt in JapanSymbolbild für einen TextFranzösische Filmikone ist totSymbolbild für einen TextTrump erleidet nächste NiederlageSymbolbild für einen TextNächster WM-Trainer tritt zurückSymbolbild für einen TextMutter fährt verletzten Sohn 200 KilometerSymbolbild für einen Watson TeaserDFB-Debakel: Schiri sorgt für SpottSymbolbild für einen TextBeherrschen Sie das Spiel der Könige?
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Netzbetreiber wollen Hologramm-Telefonie massenkompatibel machen

Von dpa
21.09.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 161456648
Ein Mann im Anzug trägt eine VR-Brille und arbeitet an einem Hologramm: Die Netzbetreiber wollen in einem Gemeinschaftsprojekt Hologramm-Telefonie vorantreiben. (Quelle: IMAGO/Eugenio Marongiu)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mit einem Gemeinschaftsprojekt wollen die großen Netzbetreiber Hologramm-Telefonie innerhalb weniger Jahre ermöglichen. Diese soll für realitätsnahe Gespräche sorgen.

Damit Handynutzer ihren Gesprächspartner beim Telefonieren künftig als Hologramm sehen können, ziehen Europas große Mobilfunk-Netzbetreiber an einem Strang. Vodafone, Telefónica (O2), die Deutsche Telekom und die französische Firma Orange gaben am Mittwoch ein Projekt bekannt, bei dem eine gemeinsame Plattform zur Übermittlung dreidimensionaler Abbilder entwickelt werden soll.

Hologramm-Telefonie sei zwar schon heute technisch möglich, aber aufwendig und kostspielig - daher komme sie nur selten zum Einsatz, heißt es in der Mitteilung. Das wolle man ändern und diese Art der Kommunikation massenmarkttauglich machen. Die Hologramm-Plattform könnte in etwa zwei Jahren für Endkunden verfügbar sein. Um die 3D-Abbildung zu sehen, ist eine Virtual-Reality-Brille nötig. Finanzielle Eckdaten des Projekts wurden nicht genannt.

Neue Formen der Kommunikation zugänglich machen

"Ob privat für den Anruf bei Oma oder für den Business-Call mit Kollegen und Kunden: Durch Hologramm-Telefonie rücken wir in der virtuellen Welt näher mit unseren Freunden und Mitmenschen zusammen", sagt der Innovationschef von Vodafone Deutschland, Michael Reinartz. "Unser Ziel ist, diese neue Form der Kommunikation für alle zugänglich zu machen." Sven von Aschwege von der Telekom sagt: "Telefonieren, als stünde mein Gesprächspartner vor mir, ist so ein Traum, der nun näher an die Realität rückt."

Bei der Hologramm-Telefonie - auch "Holographie" genannt - blickt der Angerufene durch eine VR-Brille und sieht den Oberkörper des Anrufers als digitales Abbild. Dies ist möglich, weil die Selfie-Kamera dessen Körperdaten aufnimmt und dann eine dreidimensionale Digitalversion entworfen wird. Sitzt man beispielsweise daheim im Homeoffice, könnte ein Kollege anrufen und dann auf der anderen Seite des Schreibtischs als 3D-Abbild erscheinen. Bei so einem Telefonat gibt es nur ein Hologramm und zwar das des Anrufers. Ein Hologramm des Angerufenen, der die VR-Brille trägt, gibt es nicht.

Großes Zukunftsprojekt

Matsuko-Chef Matus Kirchmayer sagt, das Projekt solle es ermöglichen, "eine Person virtuell als Hologramm mit verblüffendem Realismus zu sehen". Die Netzbetreiber machen bei dem Vorhaben gemeinsame Sache, damit auch Hologramm-Anrufe zwischen verschiedenen Netzen funktionieren und nicht nur Verbindungen im selben Netz.

Die Telekommunikationsbranche tüftelt schon seit längerem an Hologramm-Verbindungen. Der Mobilfunkstandard 5G, der die Echtzeit-Übermittlung von enormen Bandbreiten ermöglicht, ist inzwischen ein wichtiges Element für Fortschritte.

2018 führte Vodafone auf einem Testgelände in Aldenhoven (NRW) ein Hologramm-Videogespräch in einem fahrenden Kleinbus vor. Das damalige Projekt beruhte auf einer anderen Technologie als das jetzige Vorhaben und war visuell nur mäßig überzeugend.

Mit dem nun erfolgten Schulterschluss der Branche soll ein großer Schritt nach vorne gemacht werden. Die Mobilfunkfirmen preisen die Vorzüge zwar in den wärmsten Tönen an. Wie gut oder schlecht die visuelle Qualität im Alltag tatsächlich sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genau sagen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Diese Produkte kauften die Deutschen am liebsten
Von Richard Gutjahr
Europa

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website