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Musk-Abstimmung über seinen Rücktritt – So bindend ist das Ergebnis


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Muss der Twitter-Boss wirklich zurücktreten?

Von t-online, sha

Aktualisiert am 19.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Twitter Abstimmung über den Rücktritt von Elon Musk als CEO: Das Ergebnis ist vielleicht eindeutig, aber nicht bindend.
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Elon Musk lässt die Twitter-Nutzer über seinen Rücktritt abstimmen und will sich an das Ergebnis halten. Seriös ist das nicht.

Twitter-Chef Elon Musk lässt die Nutzer auf dem Netzwerk darüber abstimmen, ob er als CEO zurücktreten soll. "Ich werde mich an die Ergebnisse dieser Umfrage halten", schreibt Musk. Die Nutzer können mit "Ja" oder "Nein" abstimmen.

Das wirft Fragen auf: Wie vertrauenswürdig sind solche Umfragen bei Twitter? Sind die Ergebnisse rechtlich bindend? Wer kann an einer Umfrage teilnehmen? Und lassen sich die Ergebnisse auf dem Netzwerk manipulieren?

Grundsätzlich: Jeder Twitter-Nutzer kann an Musks Umfrage teilnehmen. Eine Voraussetzung ist ein Account bei dem Kurznachrichtendienst. Für die Beantwortung der Frage reicht ein einfacher Klick auf "Ja" oder "Nein". Nach der Teilnahme zeigt Twitter die vorläufigen Abstimmungsergebnisse an. Soweit die technischen Abläufe.

Es fehlt eine Kontrollinstanz

Was passiert, nachdem die Befragung beendet sein wird? Ganz klar: Musk muss sich nicht an den Wunsch seiner Twitter-Nutzer halten. Für die Umfragen auf dem Netzwerk gibt es keine übergeordnete Kontrollinstanz, die eine Umsetzung der Ergebnisse prüft und Nichtumsetzung bestraft. Und Twitter ist auch keine demokratische Institution.

Aber: Musk ist dafür bekannt, sich an den Wünschen der Twitter-Nutzer zu orientieren. Kürzlich ließ er zum Beispiel darüber abstimmen, ob Donald Trump wieder twittern darf. Eine Mehrheit hatte sich dafür ausgesprochen. Musk ließ den Account des ehemaligen US-Präsidenten entsperren.

In einer weiteren Umfrage wollte Musk wissen, ob sich die Twitter-Nutzer eine Editierfunktion auf dem Netzwerk wünschen. Die Mehrheit stimmte mit Ja. Wenige Monate später testete Twitter die Funktion, mit der Nachrichten nach ihrer Veröffentlichung geändert werden können, für seine Bezahlabonnenten.

Das zeigt, Musk hält seine Umfragen für ein geeignetes Instrument, um wichtige Entscheidungen bei Twitter zur Debatte zu stellen. Das kann man finden, wie man will. Aber es macht zumindest die Entscheidungsfindungen des Twitter-Chefs bei solchen Debatten transparent.

Nur Twitter weiß, was Twitter macht

Was zur nächsten Frage führt: Lassen sich die Umfragen manipulieren? Die Antwort lautet: ja. Niemand, außer das Twitter-Team selbst, hat Einblicke in den technischen Prozess hinter solchen Umfragen. Und nur das Twitter-Team wäre in der Lage, die Stimmen mit einem Eingriff in den Programm-Code zu verändern.

Mit einer repräsentativen Datenerhebungen seriöser Meinungsforschungsinstitute haben die Twitter-Umfragen sowieso nichts zu tun.

Der Twitter-Algorithmus entscheidet, wer Musks Umfrage sieht und folglich auch, wer daran teilnimmt. Theoretisch kann Twitter nur bestimmten Nutzern die Umfrage in ihrem Newsfeed anzeigen, von denen das Netzwerk aufgrund ihrer bisherigen Aktivitäten davon ausgeht, dass sie sich entweder für die eine oder andere Antwort entscheiden.

Was bedeutet das für Musks aktuelle Umfrage? Kurz und knapp: Der Twitter-Chef kann mithilfe der Ergebnisse möglicherweise einen Trend erkennen, ob seine Nutzer ihn als Chef des Kurznachrichtendienstes akzeptieren. Aber ob er der Entscheidung folgt, bleibt einzig und allein ihm überlassen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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