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Apple will Daten besser sichern – doch das birgt Probleme

Von dpa
Aktualisiert am 09.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Mit Hilfe der iCloud können Sie von all Ihren Apple-Geräten auf Ihre Daten zugreifen.
Logo der iCloud: Mit Hilfe des Online-Speichers können Apple-Nutzer von all ihren Geräten auf ihre Daten zugreifen. (Quelle: dpa-bilder)
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Besserer Schutz für Daten in sogenannten Cloud-Speicherdiensten: Das klingt zunächst gut. Doch im Fall von Apples iCloud sind die Reaktionen gespalten.

Apple wird in seinem Cloud-Speichersystem künftig weltweit vollständig verschlüsselte Backups von Fotos, Chatverläufen und den meisten anderen sensiblen Nutzerdaten ermöglichen, teilte der Konzern mit. Durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden die sensiblen Daten besser vor einem Zugriff durch Hacker und Spione geschützt.

Das ist gut für die Anwender, hat aber auch eine Kehrseite: Die Daten werden dann auch für Strafverfolgungsbehörden unerreichbar. Daher hatten die US-Bundespolizei FBI und andere Institutionen Apple davor gewarnt, diesen Schritt zu unternehmen.

Apple wirbt mit hohem Sicherheitsanspruch

Apple versucht sich seit vielen Jahren als Anbieter zu positionieren, der mehr für den Schutz der Privatsphäre seiner Kundinnen und Kunden unternimmt als die Wettbewerber. So wird das Apple-Nachrichtensystem iMessages eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den Apple-Geräten geschützt. Die Inhalte können nur auf den beteiligten Geräten selbst gelesen werden, nicht aber von Apple, dem Telefondienstanbieter oder der Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl.

iCloud bot Behörden eine Lücke für Ermittlungen

Bislang konnten die Strafverfolgungsbehörden trotzdem häufig auf die Inhalte zugreifen, nämlich wenn die User die Mitteilungen, Fotos und andere Inhalte in einem Backup in dem Onlinespeicher iCloud gesichert hatten. Dort liegen sie bislang unverschlüsselt und konnten so auch mit einer richterlichen Genehmigung an die Behörden weitergereicht werden. Das wäre künftig nicht mehr möglich.

Apple verwies darauf, dass die Bedrohungen der Nutzerdaten immer raffinierter und komplexer würden. Daher führe man diese zusätzliche Schutzmaßnahme ein. Der Dienst soll zunächst Kundinnen und Kunden in den USA zur Verfügung stehen, dann aber 2023 auch weltweit aufgerollt werden, auch in China.

Offen, ob alle Länder mitspielen

Sumon Dantiki, ein ehemaliger hochrangiger Beamter des FBI und des US-Justizministeriums, sagte dem "Wall Street Journal", diese Entwicklung werde im In- und Ausland Fragen aufwerfen. "Zum Beispiel die Frage, ob die chinesische Regierung den Verlust des Datenzugriffs wirklich akzeptieren wird", sagte Dantiki, der als Partner bei der Anwaltskanzlei King & Spalding arbeitet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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