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Onlinewache der Polizei nimmt tausende Strafanzeigen auf

Betrug, Diebstahl, Sachbeschädigung  

Onlinewache der Polizei nimmt tausende Strafanzeigen auf

18.06.2019, 09:54 Uhr | dpa

Onlinewache der Polizei nimmt tausende Strafanzeigen auf. Eine Frau betrachtet die "Onlinewache" der Polizei von Rheinland-Pfalz auf einem Tablet: Die meisten online erstatteten Anzeigen erfolgten wegen Betrugs. (Symbolbild) (Quelle: dpa/Harald Titte)

Eine Frau betrachtet die "Onlinewache" der Polizei von Rheinland-Pfalz auf einem Tablet: Die meisten online erstatteten Anzeigen erfolgten wegen Betrugs. (Symbolbild) (Quelle: Harald Titte/dpa)

Seit Dezember müssen Bürger in Rheinland-Pfalz nicht mehr persönlich bei der Polizei vorbeikommen, um bestimmte Anzeige zu erstatten: Das geht inzwischen im Internet. Nun liegen erste Zahlen zu dem Projekt vor.

Die Onlinewache der Polizei in Rheinland-Pfalz wird immer besser genutzt. Gingen nach dem Start vor rund einem halben Jahr im Schnitt 27 Strafanzeigen und Hinweise pro Tag ein, seien es nun täglich um die 40, teilte das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten 6.510 Strafanzeigen und Hinweise über das Portal im Internet registriert worden.

Seit 6. Dezember 2018 können Bürger bestimmte Straftaten auch von zu Hause oder unterwegs per Internet in der Onlinewache anzeigen – und müssen nicht mehr persönlich bei der Polizei erscheinen.

Die Entwicklung zeigt laut Landeskriminalamt deutlich, "dass die Onlinewache durch die Bürger positiv angenommen und mit wachsender Bekanntheit verstärkt genutzt wird". Die meisten Anzeigen erfolgten wegen Betrugs (knapp 39 Prozent), Diebstahls (gut 13 Prozent) und Sachbeschädigung (10 Prozent). Die Online-Anzeigen würden vom Jugendlichen bis zum Senior quer aus dem ganzen Land erstattet und kämen aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten.
 

 
In Rheinland-Pfalz ist die Onlinewache beim Lage- und Dauerdienst des Landeskriminalamts angedockt. Nicht online zur Anzeige gebracht werden können Gewaltstraftaten, Verkehrsunfälle und Delikte, die einen sofortigen Polizeieinsatz erforderten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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