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PayPal: Betrug bei Bezahldienst – Vorsicht vor diesen falschen Abbuchungen

Betrug bei Bezahldienst  

Dubiose PayPal-Abbuchungen über Google Pay

25.02.2020, 16:23 Uhr | dpa-tmn

PayPal: Betrug bei Bezahldienst – Vorsicht vor diesen falschen Abbuchungen. Ein Smartphone mit Google Pay: Nutzer melden dubiose PayPal-Abbuchungen über Google Pay. (Quelle: dpa/tmn/Jens Büttner/dpa-Zentralbild)

Ein Smartphone mit Google Pay: Nutzer melden dubiose PayPal-Abbuchungen über Google Pay. (Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/tmn)

Starbucks vielleicht, aber Target? Diesen Laden gibt es doch gar nicht in Deutschland! Google-Pay-Nutzer, die in diesen Tagen über seltsame PayPal-Abbuchungen stolpern, sollten aktiv werden.

Bei zahlreichen Google-Pay-Nutzern in Deutschland ist laut dem Fachportal "heise online" das verknüpfte PayPal-Konto mit unberechtigten Zahlungen belastet worden. Die Experten raten daher allen, die Googles Smartphone-Bezahldienst Pay mit PayPal verknüpft haben, ihren PayPal-Zahlungsverlauf kritisch zu prüfen.

Die Abbuchungen gingen dem Bericht zufolge überwiegend auf Starbucks- und Target-Filialen in den USA zurück. In den Nutzerforen von Google Pay und PayPal seien aber auch Beschwerden von Nutzerinnen und Nutzern aufgetaucht, die dubiose Abbuchungen von Empfängern mit Nonsense-Namen wie "IWCWJQAUNHKLALD FUQNI" oder "MAILED IT" beklagen.

Abgebuchte Beträge werden zurückerstattet

PayPal hat das Problem nach eigenen Angaben behoben. "Betroffen war eine sehr geringe Anzahl von PayPal-Kunden, die Google Pay nutzen", schränkte die Firma am Dienstag ein. Angaben zur Ursache des Problems gab es zunächst nicht.

In den vergangenen Tagen hatten Kunden in Nutzerforen – auch in Deutschland – von Abbuchungen berichtet, mit denen sie nichts zu tun gehabt hätten. Dabei war oft von Beträgen von mehreren hundert Euro oder Dollar die Rede.

Ein- bis vierstellige Beträge weg

Um die mysteriösen, unberechtigten Abbuchungen stornieren zu lassen, sei die Kontaktaufnahme mit PayPal am effektivsten, erklären die Experten. Sämtliche nicht autorisierte Zahlungen würden zurückerstattet, versicherte das Unternehmen. Es seien keine persönlichen Daten oder Finanzinformationen von PayPal-Kunden gestohlen worden. "Auch hatten Dritte zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf PayPal-Konten", hieß es.

Wie man am besten mit PayPal in Kontakt tritt und am Telefon verifiziert, dass man tatsächlich der Inhaber des jeweiligen Accounts ist, erkläre ein Community-Beitrag von PayPal detailliert.

Ob technische Fehler oder Betrug durch Angreifer: Die Ursache für die dubiosen Abbuchungen war zunächst unklar. Einige Nutzerinnen und Nutzer hätten sich dazu entschlossen, die PayPal-Verknüpfung in Google Pay vorerst zu entfernen.

Virtuelle PayPal-Kreditkarten als mögliches Problem

Das ist die sicherste Methode, um weitere Abbuchungen zu verhindern – zumal es sich letztlich um klassischen Kreditkartenbetrug handeln könnte. Denn Sicherheitsexperten vermuten, dass PayPal eine virtuelle Kreditkarte mit Kartennummer, Ablaufdatum und Card Validation Code (CVC) erstellt, sobald jemand sein PayPal-Konto mit Google Pay verbindet. Diese Daten könnten von Angreifern erbeutet und für die unberechtigten Abbuchungen missbraucht worden sein.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte oder den Verdacht hat, dass seine Zugangsdaten abgegriffen worden sein könnten, sollte diese sowohl für Google Pay als auch für PayPal ändern, raten die Experten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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