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Instagram wirft Impfskeptiker Robert F. Kennedy Junior raus

Galionsfigur der Impfgegner  

Instagram wirft Kennedy-Erben raus

11.02.2021, 14:37 Uhr | str, t-online

Instagram wirft Impfskeptiker Robert F. Kennedy Junior raus. Robert F. Kennedy Junior spricht auf einer Großdemo in Berlin: Der Neffe des ermordeten Präsidenten ist bei Impfgegnern ein gern gesehener Redner.  (Quelle: imago images/JeanMW)

Robert F. Kennedy Junior spricht auf einer Großdemo in Berlin: Der Neffe des ermordeten Präsidenten ist bei Impfgegnern ein gern gesehener Redner. (Quelle: JeanMW/imago images)

Facebook geht in der Corona-Pandemie verschärft gegen Verschwörungserzählungen vor. Immer wieder sind dabei auch Promis von Sanktionen betroffen. 

Die Facebook-Tochter Instagram hat den Impfskeptiker Robert F. Kennedy Junior gesperrt. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zuvor war auch der deutsche Schlagerstar Michael Wendler von der Plattform geflogen

Damit macht der Social-Media-Gigant seine Drohungen wahr, härter gegen Falschinformationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorzugehen. Kennedy habe auf seinem Instagram-Profil wiederholt Behauptungen über den tödlichen Erreger und die Impfstoffe geteilt, obwohl diese bereits widerlegt wurden, so begründet Facebook den Rauswurf. Das Facebook-Konto bliebt von der Sperre jedoch vorerst unberührt. 

Kennedy wirbt für Ausnahmen von der Impfpflicht für Kinder

Kennedy ist der Neffe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und Sohn eines ehemaligen US-Senators. Seinen Einfluss als Erbe einer politisch einflussreichen Familie nutzt er unter anderem, um im US-Kongress für Ausnahmen von der in einigen Staaten geltenden Impfpflicht für Kinder zu werben. Auch in Deutschland ist Kennedy schon bei Veranstaltungen in der Corona-Leugner-Szene aufgetreten. Gleichzeitig betont Kennedy immer wieder, dass er kein Impfgegner sei, sondern sichere Impfstoffe befürworte. 

Facebook hatte am Montag neue Maßnahmen angekündigt, um Impfskeptikern die Reichweite auf seinen Plattformen zu entziehen. Unter anderem soll die Suche nach entsprechenden Konten und Gruppen eingeschränkt werden. Wer in Deutschland nach dem Stichwort "Impfen" sucht, erhält zahlreiche Vorschläge zu Seiten mit Titeln wie "Impfen kann tödlich sein", "Wir impfen nicht" oder "die verschwiegene Seite zur Impfpropaganda".

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