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Tipps und Tricks: So nutzen Sie ausrangierte Smartphones weiterhin


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Neun praktische Tipps für ausrangierte Smartphones

Von t-online, avr

Aktualisiert am 13.08.2021Lesedauer: 4 Min.
Ein Smartphone mit einem Alarmsymbol: Das ausrangierte Smartphone kann als Alarmanlage dienen.
Ein Smartphone mit einem Alarmsymbol: Das ausrangierte Smartphone kann als Alarmanlage dienen. (Quelle: T-Online-bilder)
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Das neue Smartphone ist ausgepackt und das System installiert. Nach der anfänglichen Euphorie kommt die Frage auf: Was tun mit dem Vorgänger? Wir zeigen, was Sie mit alten Smartphones noch machen können.

Das Wichtigste im Überblick


Fast 200 Millionen ausrangierte Smartphones liegen in deutschen Haushalten ungenutzt herum. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom von 2020.


Ausrangierte Smartphones weiternutzen

Ein ausrangiertes Handy als Musikplayer: Auch wenn ein Handy nicht mehr einwandfrei funktioniert, kann es noch zum Musikhören genutzt werden.
Ein Smartphone als Überwachungskamera umfunktioniert: So hat man zum Beispiel unter Kontrolle, was der Vierbeiner treibt, wenn man nicht Zuhause ist.
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Meist verstauben die Althandys in Schubladen oder Schuhkartons. Doch auch ein drei Jahre altes Handy lässt sich noch sinnvoll einsetzen. Wir zeigen, was Sie mit Altgeräten noch machen können – und warum es eine gute Idee ist, sie zu recyclen.

1. Überwachung für das Auto

Wer ein Auto hat, kann das alte Smartphone beispielsweise als Alarmanlage für das Fahrzeug nutzen. Experten nennen hier Apps, die bei einem Standortwechsel eine SMS verschicken. Das Handy sollte dabei so versteckt werden, dass es Strom und GPS-Empfang hat, beispielsweise im Kofferraum. Dann könne das Auto jederzeit geortet werden.

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Ein Beispiel für eine solche App ist Prey Anti Theft. Weitere Programme finden Sie im Google Play Store und Apples App Store. Achten Sie beim Download besonders auf die Nutzerbewertungen. Die geben oft gute Hinweise zur Nützlichkeit der Apps.

2. Überwachung in der Wohnung

Auch die eigene Wohnung lässt sich per Smartphone überwachen: Mit Apps wie Motion Detector Pro oder MobileWebCam – die beide sowohl für Android als auch für iOS erhältlich sind – wird es als Kamera genutzt, die auf Bewegungen reagiert und per SMS oder E-Mail den Bewohner informiert – und gleich die entsprechenden Fotos auf einem Server ablegt. So kann das Altgerät auch als Webcam fungieren. Eine weitere Einsatzmöglichkeit: das Handy mithilfe einer entsprechenden App als Babyfon nutzen.

3. Das Smartphone als WLAN-Verteiler

Wer unterwegs für mehrere Geräte Internet braucht, kann das Smartphone auch als mobilen Hotspot einsetzen. Ein altes Smartphone kann beispielsweise als mobiler Hotspot im Auto dienen. Über die Tethering-Funktion, mit der das Handy anderen Geräten den Zugang zum Mobilfunknetz erlaubt, kommen mehrere Nutzer auch während der Fahrt ins Netz. Eine aktive SIM-Karte mit Datenflatrate ist dafür allerdings Voraussetzung. Den Mobile Hotspot können Sie über die Einstellungen Ihres Smartphones aktivieren.

4. Multimediapotenzial weiterhin nutzen

Wer über den Kauf einer neuen Musikanlage nachdenkt, kann sich ebenfalls mit dem alten Handy behelfen: Nutzer können das Gerät beispielsweise als Webradio nutzen. Auch können Sie das alte Smartphone per Bluetooth mit externen Lautsprechern verbinden und darüber die eigene MP3-Sammlung oder Spotify streamen lassen.

5. Smartphone als Festnetztelefon

Innerhalb weniger Minuten und mit wenig Mühe kann man viele alte Smartphones in ein schnurloses Festnetztelefon verwandeln. Einzige Bedingung ist, dass der zu Hause genutzte WLAN-Router mitspielt. Nach wie vor funktioniert das etwa mit den weitverbreiteten Telefonie-fähigen Fritzbox-Routern von AVM. Wie Sie dabei genau vorgehen müssen, lesen Sie in diesem Artikel.

6. Smartphone als Server

Eine weitere Einsatzmöglichkeit findet das alte Android-Gerät als sparsamer Server für zu Hause. Mithilfe eines Heimservers können Sie Daten wie Filme, Musik oder Bilder an einem zentralen Ort lagern und mit allen anderen Geräten in Ihrem Netzwerk auf sie zugreifen. Beispielsweise vom Smart-TV oder dem PC aus. Auch können Sie von unterwegs Daten auf den Server laden – wie etwa Urlaubsbilder. Ein Smartphone verbraucht dabei für gewöhnlich weniger Strom als ein spezieller Heimserver.

Dazu installiert der Nutzer eine Linux-Version, mit der das Gerät zum Streaming- oder Cloudserver wird. Weil das aber nur per Root-Zugriff geht, ist diese Spielerei eher etwas für Experten. Die Vorteile des Handys: Display, Netzwerkverbindung und Stromversorgung sind bereits eingebaut.

Es finden sich in den App-Stores auch entsprechende Apps. Experten raten beispielsweise zum kostenpflichtigen Programm Servers Ultimate Pro. Wenn Sie eine Fritzbox als Router nutzen, können Sie diese zudem auch als Heimserver verwenden. Wie das geht, lesen Sie hier.

7. Altes Smartphone als Fernbedienung

Das alte Smartphone kann auch als Fernbedienung für einen Smart-TV dienen. Das TV-Gerät lässt sich mithilfe einer Bluetooth- oder WLAN-Verbindung dann auch per Smartphone steuern. In der App können Sie zudem schnell auf wichtige Funktionen Ihres Smart-TVs zugreifen.

Die passende App für Ihren Fernseher finden Sie im App-Store Ihres Smartphones. Wenn vorhanden, sollten Sie am besten eine App des Herstellers Ihres TV-Geräts verwenden. Ansonsten gibt es auch Universal-Apps. Was diese können und ob sie etwas taugen, lässt sich am besten anhand der App-Beschreibung und der Nutzerbewertungen einschätzen.

8. Ersatzgerät für den Notfall

Auch können Sie ein älteres Smartphone als Notfallgerät behalten und es beispielsweise im Auto lagern. Hier sollten Sie aber darauf achten, dass es stets geladen ist.

9. Ehemals teuer, heute Taschenrechner

Weniger aufwendig ist die Nutzung für Alltagsaufgaben, beispielsweise als Taschenrechner, Wecker oder Notizblock. Solche Funktionen lassen sich auch ohne SIM-Karte nutzen.

Alte Handys verkaufen, spenden oder recyclen

Alternativ können Sie alte Smartphones auch verkaufen, spenden, oder recyclen. Denn wer funktionstüchtige Handys weitergibt, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz, sagt Kai Kallweit, Umweltexperte bei der Bitkom in einer Pressemitteilung. "Aber auch defekte Geräte sollten unbedingt recycelt werden und gehören nicht in den Hausmüll", sagt Kallweit. "Die Geräte enthalten zahlreiche wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kobalt, die beim Recycling wiedergewonnen werden können."

Wer sein altes Handy verkaufen möchte, findet online verschiedene Anlaufstellen. Auch manche Hersteller nehmen Altgeräte zurück und bieten Nutzern dafür einen Gutschein. Mehr zum Thema Handyverkauf lesen Sie hier. Zudem können Sie alte Geräte spenden. So können verschiedene Organisationen von Ihren Althandys profitieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auch Großhändler wie MediaMarkt oder Saturn experimentieren derzeit mit einem Rückgabeprogramm: Nutzer können ihr altes Mobiltelefon im Automaten anstecken, bewerten lassen und den Gegenwert sofort als Einkaufsgutschein mitnehmen. Selbst defekte Geräte, beispielsweise mit gebrochenem Display oder Wasserschaden, werden angenommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Durchschnitt enthält ein Handy rund 8 Gramm Kupfer, 4 Gramm Kobalt, 0,2 Gramm Silber und 0,025 Gramm Gold – das hat das Bayerische Landesamt für Umwelt errechnet. In den von der Bitkom geschätzten 124 Millionen "Schubladenhandys" stecken also insgesamt mehr als 1.000 Tonnen Kupfer, 487 Tonnen Kobalt, 33 Tonnen Silber, 3 Tonnen Gold und 1 Tonne des noch wertvolleren Metalls Palladium.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • t-online.de Archiv
  • Eigene Recherche
  • Bitkom.org: "124 Millionen Alt-Handys liegen ungenutzt herum"
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