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Ja, die Redaktion hat fĂĽr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie viel darf ich als FrĂĽhrentner dazu verdienen?

  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 08.02.2022Lesedauer: 4 Min.
Ă„lterer Mann arbeitet in einer Werkstatt (Symbolbild): In der Corona-Pandemie gibt es eine Ausnahmeregel fĂĽr den Hinzuverdienst neben der Altersrente.
Ă„lterer Mann arbeitet in einer Werkstatt (Symbolbild): In der Corona-Pandemie gibt es eine Ausnahmeregel fĂĽr den Hinzuverdienst neben der Altersrente. (Quelle: Nastasic/getty-images-bilder)
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Jede Woche beantwortet t-online zusammen mit ausgewählten Experten Fragen zu Rententhemen. Heute: Wie viel darf ich im Jahr dazu verdienen, wenn ich mit Abschlägen in Rente gehe?

Das Wichtigste im Ăśberblick


  • Wie viel darf ich als Rentner dazu verdienen?
  • Wie viel darf ich als FrĂĽhrentner dazu verdienen?
  • Wie wird die Hinzuverdienstgrenze berechnet?
  • Muss ich als FrĂĽhrentner meinen Job melden?
  • Wie muss ich den Hinzuverdienst versteuern?

Wer in Rente geht, liegt nicht nur auf der Couch, pflegt den Garten oder kümmert sich um die Enkelkinder. Viele Senioren sind zwar offiziell im Ruhestand, gehen dennoch regelmäßig arbeiten.

Aber wie viel darf ich hinzuverdienen, ohne dass es auf die Rente angerechnet wird? Und: Was muss ich noch beachten? t-online erklärt es Ihnen.

In der "Rentenfrage der Woche" beantworten wir Fragen, die Sie, unsere Leserinnen und Leser, uns zuschicken. Auf dieser Seite finden Sie alle bereits beantworteten Rentenfragen. Wenn Sie weitere Fragen rund um Altersvorsorge und gesetzliche Rente haben, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an "wirtschaft-finanzen@stroeer.de".

Wie viel darf ich als Rentner dazu verdienen?

So viel Sie möchten. Senioren, die das reguläre Rentenalter bereits überschritten haben, sind nicht von einer Hinzuverdienstgrenze betroffen, anders als Frührentner (siehe unten). Sie dürfen weiterhin ihre Rente beliebig aufbessern, ohne eine Rentenkürzung befürchten zu müssen.

Die Regelaltersgrenze, die für Sie greift, hängt von Ihrem Jahrgang ab. Konnten Menschen, die vor 1947 geboren wurden, noch regulär mit 65 Jahren in Rente gehen, gilt für alle ab 1964 Geborenen die höhere Grenze von 67 Jahren. Was für Sie gilt, können Sie hier nachlesen.

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Wenn Sie früher in Rente gehen möchten, müssen Sie entweder besonders lange Beiträge gezahlt haben oder Sie müssen teils hohe Abschläge in Kauf nehmen. Lesen Sie hier mehr zur abschlagsfreien Frührente.

Wie viel darf ich als FrĂĽhrentner dazu verdienen?

Durch die Einführung der Flexirente steht Ihnen regulär pro Jahr ein Freibetrag von 6.300 Euro zur Verfügung. Ein Verdienst, der darüber liegt, wird zu 40 Prozent angerechnet und mindert die Rente. Doch in Corona-Zeiten ist alles anders.

Wegen der Pandemie lag 2020 die Hinzuverdienstgrenze für Frührentner bei 44.590 Euro, 2021 stieg sie auf 46.060 Euro – und auch 2022 liegt sie auf dieser Höhe. "Eine monatliche Abrechnung erfolgt aber nicht", sagt Dirk Manthey von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund. Das heißt, die Grenze wird aufs Jahr berechnet.

  • Beispielrechnung: Edith ist vor ihrem Regelalter in Rente gegangen und bekommt eine Zahlung von 1.200 Euro. Zusätzlich verdient sie noch 800 Euro im Monat. Aufs Jahr gerechnet sind das 9.600 Euro, also 3.300 Euro mehr als die reguläre Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro zulässt. Ihre Rente wird folglich gekĂĽrzt. Von einem Zwölftel von 3.300 Euro, also 275 Euro, werden 40 Prozent auf die Rente von Edith angerechnet – 110 Euro. Um diesen Betrag wird die Rente gekĂĽrzt, Edith erhält also nur noch 1.100 Euro. In der Corona-Krise wird ihre Rente nicht gemindert.

Der Grund für die Anhebung der Hinzuverdienstgrenze: Der gestiegene Personalbedarf in vielen Berufszweigen, etwa im Gesundheitswesen. Möglich ist aber, dass die Grenze über die Pandemie hinaus auf dem höheren Niveau bleibt. Denn die Ampel-Koalition möchte die Regelung entfristen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sie können mit dem Rechner der Rentenversicherung auch ausrechnen, wie viel Rente Ihnen mit Ihrem Hinzuverdienst bleibt. Sie finden den Rechner hier.

Gut zu wissen: Die Anhebung der Hinzuverdienstgrenze gilt nur für Altersrenten, nicht aber etwa für Erwerbsminderungsrenten. Bei Altersrenten bestehe anders als bei Erwerbsminderungsrenten nicht die Gefahr, dass eine Tätigkeit aufgenommen wird, bei der Sie eine Hinzuverdienstgrenze übersteigen können, sodass der Rentenanspruch gänzlich entfallen kann, so das Bundessozialministerium.

Wie wird die Hinzuverdienstgrenze berechnet?

Die Hinzuverdienstgrenze leitet sich von der Bezugsgröße ab. Das ist eine Rechengröße, die sich jährlich ändern kann.

Die Bezugsgröße ergibt sich wiederum aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt aller Rentenversicherten im Westen Deutschlands, also dem durchschnittlichen Einkommen der Versicherten in der gesetzlichen Rente.

"Da sich die Bezugsgröße im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 nicht erhöht hat, bleibt die Hinzuverdienstgrenze auch im Jahr 2022 bei 46.060 Euro", heißt es aus dem Bundessozialministerium.

Muss ich als FrĂĽhrentner meinen Job melden?

Ja, das müssen Sie – anders als jemand, der die Regelaltersgrenze bereits überschritten hat (siehe oben). "Frührentner, die zu ihrer Altersrente hinzuverdienen möchten, teilen dies schriftlich der Rentenversicherung mit", sagt Bernd Brückmann von der Stiftung Warentest in Berlin.

Wer etwa im Juli einen Job antritt, meldet der Rentenversicherung im Vorfeld, dass er hinzuverdient und wie hoch der Hinzuverdienst voraussichtlich von Juli bis Ende Dezember ausfällt.

"Am 1. Juli des darauffolgenden Jahres kommt es dann zu der sogenannten Spitzabrechnung", sagt Brückmann. Die Rentenversicherung fordert Sie dann auf, Ihr tatsächlich erzieltes Arbeitsentgelt für das zurückliegende Jahr zu melden.

Wichtig: Zum Arbeitsentgelt im Sinne des Rentenrechts zählen auch Einnahmen aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zählen rentenrechtlich übrigens nicht zum Arbeitsentgelt. Gleiches gilt für Kapitalerträge.

Stellt sich heraus, dass Sie als Frührentner womöglich zu viel Rente erhalten haben, fordert ihn die Rentenversicherung auf, den überschüssigen Betrag zurück zu überweisen. Das kann sein, wenn Sie mit Ihrem tatsächlichen Hinzuverdienst oberhalb der Freigrenze lagen.

Das sollten Sie beim Hinzuverdienst noch beachten

Frührentner, die weiter arbeiten, sind bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Zudem zahlen Sie weiterhin Beiträge in die Kranken- und Pflegeversicherung. Als Rentner liegt der Beitragssatz für die Krankenversicherung der Rentner bei 7,3 Prozent. Lesen Sie hier mehr dazu.

Doch wenn Sie hinzuverdienen, steigt das Einkommen, auf das Sie die Beiträge zur Krankenversicherung abdrücken müssen. Und die Beiträge für den Hinzuverdienst müssen Sie allein bezahlen. Zudem gilt: Auch Steuern müssen Sie zahlen, gegebenenfalls durch den Zuverdienst mehr als ohne (siehe unten).

Gut zu wissen: Wenn Sie einen 450-Euro-Job annehmen, fällt der auf jeden Fall unter die Hinzuverdienstgrenze für Frührentner. Auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen Sie nicht, und der Minijob ist steuerfrei.

Wie muss ich den Hinzuverdienst versteuern?

Unabhängig von der Grenze müssen Sie als Rentner Ihren Hinzuverdienst versteuern. Schließlich zählt dieser zu Ihrem Einkommen.

Grundsätzlich gilt: Jeder Rentner ist verpflichtet, Steuern zu zahlen. Allerdings sind viele Rentner davon befreit – durch den sogenannten Rentenfreibetrag und den steuerlichen Grundfreibetrag. Lesen Sie hier mehr dazu.

Zudem können Sie auch bei einer Tätigkeit neben der Rente Werbungskosten wie Fahrtkosten oder Kosten für Berufskleidung sowie Arbeitsmittel steuermindernd geltend gemacht werden.

Gut zu wissen: Auch Krankenversicherungsbeiträge müssen Sie zahlen (siehe oben).

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