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Koffein: Kaffee, Cola und Co. sind keine Fatburner

bp (CF)

24.05.2012Lesedauer: 2 Min.
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Koffein ist ein weit verbreiteter Wachmacher, der meistens aus der Kaffeepackung kommt. Doch taugt der vermeintliche Fatburner auch zum Abnehmen?

Tausendsassa aus der Kaffeebohne

Ob Kaffee, Tee oder Energy Drinks: Das Stimulans Koffein ist allgegenwärtig. Die Entdeckung der Substanz, die heute tatsächlich zur Gruppe der psychoaktiven Drogen gehört, geht auf Friedlieb Ferdinand Runge zurück. Der deutsche Chemiker und Naturwissenschaftler untersuchte auf Anregung Goethes Kaffeebohnen. Ziel war es, die wach machende Substanz des beliebten Heißgetränkes zu erforschen. Erstmals gelang ihm 1820 die Isolierung reinen Koffeins aus Kaffeebohnen. Fortan begann ein Siegeszug, der heute ganze Industrien bestimmt. (Melatonin: Kann man mit Hormonen abnehmen?)


Sieben Tipps zum Abnehmen

Wer abnehmen möchte, sollte viel trinken. Gerade Mineralwasser eignet sich, um einen knurrenden Magen zu dämpfen. Ein großes Glas Wasser am Morgen entgiftet den Körper und verhindert Heißhunger. Wer viel trinkt, sorgt nämlich für ein Völlegefühl und isst automatisch weniger.
Wenn Sie abnehmen wollen, müssen Sie nicht gleich eine Diät machen. Erstens stellt sich hierbei die Frage, welche Diät für Sie am ehesten geeignet ist. Zweitens kommt es aufgrund des Jojo-Effekts oftmals nur zu einem kurzfristigen Erfolg. Daher ist eine langfristige Ernährungsumstellung vielleicht die bessere Lösung.
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Koffein ist der ultimative Wachmacher

Die Wachmacher-Qualitäten von Koffein sind unbestritten. Doch der Stoff macht nicht einfach nur wach, sondern beeinflusst den menschlichen Körper in vielen verschiedenen Facetten: So regt er das zentrale Nervensystem an, erhöht die Kontraktionskraft des Herzens, steigert die Herzfrequenz, regt die Darmfunktion an und birgt sogar eine leicht harntreibende Wirkung. Darüber hinaus sind noch etliche weitere Wirkungen bekannt. Einige davon befinden sich noch in der Erforschung: So vermuten Wissenschaftler, dass der Wirkstoff gegen Leberzirrhose schützen kann.

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Abnehmen durch Koffein ist kaum möglich

Angesichts dieser vielschichtigen Qualitäten ist die Vermutung, dass Koffein auch beim Abnehmen helfen kann, zunächst gar nicht abwegig. Da der Stoff Herz und Stoffwechsel ankurbelt, verbraucht der Konsument entsprechender Produkte in der Tat etwas mehr Energie. Damit sich der Kalorienverbrauch auf der Waage bemerkbar macht, müsste er allerdings überdurchschnittliche Mengen von Kaffee, Cola, Tee oder Energy Drinks konsumieren – und das wäre alles andere als gesund. Mediziner mahnen daher zur Vorsicht, wenn es um die angebliche Fatburner-Tauglichkeit der Substanz geht.

Fest steht allerdings, dass Koffein die Freisetzung von Katecholaminen begünstigt, die wiederum den Fettabbau im Ruhezustand des Körpers verstärken. Allerdings gewöhnt sich der Körper mit der Zeit daran, sodass die Wirksamkeit schnell verfliegt. Kurzum: Wachmacher ja, Fatburner nein! (Chili und Co. hilfreich beim Abnehmen?)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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